Der Weg zu BESSY III

Quelle: HZB

Der Elektronenspeicherring BESSY II ist seit 1998 in Betrieb und lockt jährlich 2000 Forschende aus der ganze Welt an. Die Anlage ist besonders gut für Untersuchungen mit weicher und VUV-Röntgenstrahlung geeignet. Damit ist BESSY II seit vielen Jahren eine unentbehrliche Einrichtung für die Wissenschaftsgemeinschaft aus Deutschland und der Welt.

Viele Experten sind sich einig, dass die Nutzerschaft von VUV und weicher Röntgenstrahlung mittelfristig eine neue Lichtquelle der nächsten Generation benötigt: Eine solche Photonenquelle würde im Hinblick auf die Photonenenergie und die experimentellen Untersuchungsmethoden optimal andere Beschleunigerprojekte in der Helmholtz-Gemeinschaft ergänzen.

Um die Anforderungen an eine Lichtquelle der kommenden Generation speziell für die Energie-Material-Forschung zu spezifizieren, tauscht sich das HZB intensiv mit den Nutzerinnen und Nutzern aus. Diskussionen werden unter anderem zum Schwerpunkt Photonenenergie der Lichtquelle, den Qualitätsanforderungen sowie den experimentellen Methoden und speziellen Probenumgebungen geführt.

Erste Maßnahmen sind:

Der Weg zu BESSY III ist jedoch noch lang. Zwischenzeitlich arbeiten „die Beschleunigerexpertinnen und -experten des HZB intensiv daran, die Forschungsmöglichkeiten an BESSY II durch ein umfassendes Upgrade (BESSY VSR) zu erweitern. An BESSY VSR können die Forschenden an jeder Beamline und für jedes Experiment die Dauer der Lichtpulse frei bestimmen– und zwar ohne Verlust an Intensität. Dies kommt zum Beispiel zeitaufgelösten Studien an Energiematerialien zugute. Das HZB stellt mit den ehrgeizigen Projekten BESSY VSR und bERLinPro (Prototyp eines Linearbeschleunigers mit Energierückgewinnung) seine Expertise in der Beschleunigerentwicklung unter Beweis.

Quelle: Strategiepapier (Kurzfassung, PDF-Datei)