Das Freifeldtestlabor

Mit dem Freifeldtestlabor wird das Verhalten von Solar-Minimodulen unter realen Bedingungen untersucht. Über den Jahresverlauf werden die Module somit Schnee und Frost genauso ausgesetzt, wie hohen Temperaturen und unterschiedlichen spektralen Bedingungen.

Ein Fokus der Untersuchungen liegt dabei auf der Analyse (z.B. Ertrag, ...) von Solarmodulen mit prinzipiell eher ungünstigen Bestrahlungssituationen, wie sie für Anwendungen im Bereich der Gebäudeintegration (BIPV) relevant sind (nördliche Ausrichtungen, steile Installationen, ...).


variable Installationen

Abb. 1: Durch die Verwendung von unabhängigen Modultischen können verschiedene Solarmodule zeitgleich in verschiedenen Ausrichtungen installiert sein.


Über einen Klimasensor werden Parameter wie Umgebungstemperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchte gemessen. Über zwei Pyranometer wird die globale und die diffuse Bestrahlungsstärke auf der horizontalen Ebene gemessen. Auf jedem Modultisch ist außerdem einen Monitorzelle installiert, die die Bestrahlungsstärke auf der Modulebene misst.

Die gesammelten Daten können in beliebiger Konstellation zur Auswertung exportiert werden. Über eine Webanwendung können außerdem die Live-Daten wie Kennlinien und die sich daraus ergebenden charakteristischen Kenngrößen der Module eingesehen werden.


Spezifikationen

Wetterdaten werden sekündlich gemessen

  • Lufttemperatur
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit
  • Bestrahlungsstärke global & diffus
  • Windgeschwindigkeit

Moduldaten werden nacheinander aufgenommen

  • IV-Kennlinie (bis 1A)
  • Modulrückseitentemperatur
  • Bestrahlungsstärke auf der Modulebene
  • Wetterdaten zum Messzeitpunkt