News und Pressemitteilungen 2013

  • <p>Streifenanordnung von Ladungstr&auml;gern in Bi<sub>2</sub>Sr<sub>2</sub>CaCu<sub>2</sub>O<sub>8+x</sub> [2]. Die Abbildung zeigt die Struktur mit einer Periode von etwa einem Nanometer (vorn) und das zugeh&ouml;rige Beugungsbild (hinten) in Form einer sogenannten Fouriertransformation (Yazdani Lab, Princeton University).</p>19.12.2013

    Starre Ordnung konkurriert mit Supraleitung

    Heute in Science Express: In Hochtemperatursupraleitern wie den Cupraten können die Ladungsträger sich zu winzigen „Nanostreifen“ anordnen, was die Supraleitung unterdrückt, zeigten Gastforscher aus Princeton und Vancouver an BESSY II

    Supraleiter sind Materialien, die elektrischen Strom ohne Energieverlust leiten. Klassische Supraleiter müssen dafür jedoch bis fast zum absoluten Nullpunkt (minus 273 Grad Celsius) heruntergekühlt werden, und selbst die „Hochtemperatur-Supraleiter“ benötigen noch sehr tiefe Temperaturen von minus 200 Grad Celsius. Obwohl diese Kühlung aufwändig ist, werden Supraleiter bereits in vielen Bereichen eingesetzt, beispielsweise in der Medizin für die Magnetresonanztomographie. Materialien, die auch bei Raumtemperatur Strom verlustfrei leiten, gibt es trotz großer Anstrengungen noch immer nicht. [...].

  • Lise Meitner, Willy Brandt und Otto Hahn bei der Gründung des Hahn-Meitner-Instituts am 14. März 1959. Bild: Archiv18.12.2013

    75 Jahre Kernspaltung

    Am 17. Dezember 1938, also vor 75 Jahren, haben Otto Hahn und Fritz Straßmann die Kernspaltung entdeckt. Ihre Kollegin Lise Meitner, von den Nationalsozialisten ins Exil gezwungen, steuerte aus Schweden die entscheidende Interpretation bei: Die Experimente zeigten, so Meitner, dass Atome spaltbar sein können. Zum Jubiläum hat die Freie Universität Berlin gestern eine Gedenkveranstaltung abgehalten, mit Vorträgen und einem Nachbau des Experimentiertisches, den das Helmholtz-Zentrum Berlin für diesen Zweck an die FU ausgeliehen hat.

    Das Original des Tisches steht im Deutschen Museum in München, er wurde nun in Hahn-Meitner-Strassmann-Tisch umbenannt. [...].

  • Chalkoyprit-Dünnschichtsolarzellen bestehen in der Regel aus fünf Schichten (links). Am HZB ist es gelungen, die kadmium-haltige Pufferschicht einzusparen. Dies vereinfacht den Herstellungsprozess erheblich. Bild: R. Klenk/HZB18.12.2013

    HZB-Team entwickelt Chalkopyrit-Solarzellen ohne Kadmium-haltige Pufferschicht

    Eine einzige Schicht übernimmt die Funktion von vormals zwei Schichten, das nasschemische Verfahren entfällt. Trotz der vereinfachten Herstellung sind Wirkungsgrade von über 18 Prozent erreichbar.

    Eine Chalkoyprit-Dünnschichtsolarzelle besteht in der Regel aus fünf Schichten, die jeweils eine ganz bestimmte elektronische Funktion erfüllen. Jede dieser Schichten ist über die Jahre optimiert worden, so dass Chalkopyrit-Solarzellen inzwischen sehr hohe Wirkungsgrade von mehr als 20 Prozent erreichen. Andererseits ist es wirtschaftlich interessant, die Produktionsschritte zu reduzieren und die Funktionalität verschiedener Schichten in einer Einzelnen zusammenzufassen. „Eine Schicht, die man besonders gerne einsparen würde, ist die Pufferschicht aus einer Kadmium-Schwefel-Verbindung“, erklärt Dr. Reiner Klenk vom Institut für Heterogene Materialsysteme am HZB. Denn diese Schicht wird in einem nass-chemischen Verfahren hergestellt,  das problematische Chemikalien benötigt und sich schlecht in die Kette der ansonsten trockenen, physikalischen Abscheidemethoden integrieren lässt.

    Die HZB-Forscher haben nun die über der Pufferschicht liegende i-Zinkoxid-Schicht so modifiziert, dass sie die Funktion der Pufferschicht mit übernimmt. [...].

  • In einem iterativen Prozess werden die ARPES-Messungen mit einem Algortihmus zu Wellenfunktionen verrechnet und erneut interpretiert. 17.12.2013

    Die Vermessung von Molekülen: Physiker der Uni Graz spüren Elektronenzustände auf

    Seit der Formulierung der Quantenphysik vor gut hundert Jahren träumen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon, die quantenmechanischen Orbitale von Elektronen in Atomen, Molekülen und Festkörpern zu messen. Denn diese Orbitale bestimmen die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Materials. Zwei Arbeitsgruppen um Ass.-Prof. Dr. Peter Puschnig und Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Ramsey am Institut für Physik an der Karl-Franzens-Universität Graz ist es nun gelungen, Elektronenorbitale von Kohlenwasserstoff-Molekülen auf einem Silbersubstrat sichtbar zu machen, indem sie Messungen an BESSY II  mit ab inititio-Berechnungen  kombiniert haben. Auch KollegInnen des deutschen „Forschungszentrums Jülich“ sind an der Arbeit beteiligt, die nun in der aktuellen Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ publiziert worden ist. [...].

  • <p>Die Preistr&auml;gerinnen Dr. Karine dos Santos (links) und Dr. Katharina Diller mit Prof. Mathias Richter vom Freundeskreis des HZB. Foto: M. Setzpfand/HZB</p>16.12.2013

    Forschung an den HZB-Großgeräten – komprimiert in drei Tagen

    500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tauschten sich vom 4. bis 6. Dezember 2013 beim HZB-Nutzertreffen aus

    Beim diesjährigen Nutzertreffen kamen etwa 500 Forscherinnen und Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin zusammen, um über ihre neusten Ergebnisse zu berichten. Beim fünften gemeinsamen Nutzertreffen Anfang Dezember trugen 33 Sprecherinnen und Sprecher vor und repräsentierten eine beeindruckende Palette an Themen, denen Forscherinnen und Forscher an den beiden Großgeräte BER II und BESSY II im vergangenen Jahr nachgegangen sind. [...].

  • <p>Vom 21. -22. November trafen sich HERCULES-Teilnehmer zum &ldquo;Kick off Meeting&rdquo; am Institut National d&rsquo;Energie Solaire (INES) in Le Bourget du Lac bei Chamb&eacute;ry, Frankreich.</p>10.12.2013

    HERCULES am Start: Europäische Forschungskooperation soll Wettbewerbsvorteil bei Solarmodulen sichern

    Sechszehn europäische Forschungsinstitute, Universitäten und Industriepartner haben sich im Projekt HERCULES zusammengeschlossen, um gemeinsam an der nächsten Generation von monokristallinen Silizium-Solarmodulen mit Wirkungsgraden von bis zu 25 % zu arbeiten. Ihr Konzept zu „High Efficiency Rear Contact solar cells and Ultra powerful moduLES”, kurz HERCULES, wird durch das 7. Rahmenprogramm der europäischen Kommission mit 7 Millionen Euro gefördert, der Förderzeitraum geht von November 2013 bis Ende 2016.

    HZB-Physiker tragen insbesondere ihre Expertise zu hocheffizienten rückseiten-kontaktierten Silizium-Heterokontakt-Solarzellen, zu Dünnschichtmaterialien sowie zu speziellen Methoden der Material- und Bauelement-Charakterisierung bei. [...].

  • Prof. Dr. Joachim Stöhr09.12.2013

    Heute: Prof. Joachim Stöhr (SLAC) spricht im Rahmen der "HZB Distinguished Lectures" über neuste Entwicklungen von Laserquellen

    Das HZB konnte für seine Veranstaltungsreihe „Distinguished Lectures“ einen renommierten Gastredner vom SLAC National Accelerator Laboratory (SLAC) gewinnen. Prof. Joachim Stöhr, seit 2000 Professor Stanford University und am SLAC, beschäftigt sich seit Jahren mit Photonen. Er wird am 9. Dezember um 14 Uhr am HZB-Standort Adlershof darüber sprechen, welche Perspektiven die neusten Laseranlagen für die Forschung bieten. Den Abstract zum Vortrag finden Sie hier.
    Die Veranstaltung klingt in weihnachtlicher Atmosphäre mit Kaffee, Glühwein, Stollen und Lebkuchen aus. [...].

  • <p>Dr. Sebastian Br&uuml;ckner untersuchte Silizium- und Germaniumsubstrate f&uuml;r Hochleistungssolarzellen. Foto: HZB / Silvia Zerbe</p>09.12.2013

    Hochleistungssolarzellen kostengünstiger herstellen

    Dr. Sebastian Brückner promovierte mit „summa cum laude“ über Solarzellen aus III-V-Halbleitern

    Solarzellen, die aus III-V Halbleitern bestehen, erreichen höchste Wirkungsgrade. Forscher feierten erst kürzlich einen neuen Weltrekord unter Beteiligung des HZB: Es gelang ihnen, eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,7 Prozent zu entwickeln. Hinter dieser Technologie steckt weiteres Potenzial, wenn die Teilprozesse bei der Herstellung der Hochleistungszellen noch besser kontrolliert werden können. Eine wichtige Herausforderung hat Sebastian Brückner aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin im Rahmen seiner Promotion bewältigt. Er untersuchte die atomare Oberflächenstruktur von Silizium und Germanium, die als Substrat-Materialien für diese Solarzellen infrage kommen. Brückner legte überzeugend dar, wie Silizium- und Germaniumsubstrate optimal in Prozessgasumgebung präpariert werden müssen, um Defekte in den nachfolgenden III-V-Schichten zu vermeiden. Für seine Dissertation, die er an der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Recardo Manzke am Institut für Physik einreichte, erhielt er jetzt die akademische Bestnote – ein summa cum laude. [...].

  • <p>Dr. Steffen Seiffert, Foto: FU Berlin</p>04.12.2013

    Für die Erforschung schaltbarer Mikrogel-Partikel geehrt: Chemiker Dr. Sebastian Seiffert erhält Reimund-Stadler-Preis

    Der Chemiker Dr. Sebastian Seiffert erhält für seine Arbeiten in der Polymerwissenschaft den renommierten Reimund-Stadler-Preis. Seiffert erforscht am Helmholtz-Zentrum Berlin und der FU schaltbare Mikrogel-Partikel. Die Jury aus Industrie- und Hochschulvertretern im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigte Seifferts Leistungen in diesem Forschungszweig und lobte zudem die interdisziplinäre Synergie zwischen der Universität und dem Helmholtz-Zentrum. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird im Herbst 2014 verliehen. Damit verbunden ist die Aufgabe, für die Fachgruppe Makromolekulare Chemie in der GDCh zwei Jahre lang Trendberichte über Entwicklungen in deren Sparte zu verfassen. Herr Seiffert arbeitet am HZB-Institut für "Weiche Materie und Funktionale Materialien". [...].

  • <p>Prof. Dr. Martina Schmid, Foto: HZB/Kubatzki</p>04.12.2013

    Martina Schmid ist Junior-Professorin an der Freien Universität Berlin

    Die Leiterin der Helmholtz-Nachwuchsgruppe „Nanooptische Konzepte für die Photovoltaik“ (NanooptiX) am HZB, Dr. Martina Schmid, ist am 2. Dezember 2013 zur Junior-Professorin an der Freien Universität Berlin (FU) ernannt worden. Neben ihrer Forschung am HZB wird sie an der FU im Fachbereich Physik unterrichten. Seit November 2012 leitet Martina Schmid die Helmholtz-Nachwuchsgruppe NanooptiX und erforscht nanooptische Konzepte für Chalkopyrit-Solarzellen. [...].

  • Im Helmholtz-Postdoc-Programm erfolgreich: Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich. Fotos: privat04.12.2013

    Zwei neue Postdoktoranden mit Helmholtz-Förderung am HZB

    Dr. Daniel Schick und Dr. Katja Höflich waren beim Postdoktorandenprogramm von Helmholtz erfolgreich. Damit erhalten sie ein „Startkapital“ von jeweils 300.000 Euro für die nächsten drei Jahre, um sich weiter auf ihrem Forschungsgebiet zu etablieren. [...].

  • <p>Steve Cramer freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit dem Berliner Team an HZB und der Freien Universit&auml;t. Foto: privat</p>03.12.2013

    Humboldt-Forschungspreis ermöglicht Stephen P. Cramer Gastaufenthalt in Berlin

    Der renommierte Experte für Synchrotron-Spektroskopie Professor Stephen P. Cramer hat einen Humboldt-Forschungspreis erhalten. Dies ermöglicht ihm nun, im kommenden Jahr eng mit einem Team am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Freien Universität Berlin zusammen zu arbeiten. Cramer wurde durch Professor Emad Aziz nominiert, der an HZB und der Freien Universität ein gemeinsames Labor leitet (Joint Lab for Ultrafast Dynamics in Solution and at Interfaces). Cramer ist Advanced Light Source Professor an der University of California, Davis, und forscht am Lawrence Berkeley National Laboratory. [...].

  • Der Vorsitzende der Promotionskommission, Prof. Matias Bargheer (li.), gratulierte Markus Scholz (re.) nach der erfolgreichen Disputation (Bild: Rader, HZB).02.12.2013

    Markus Scholz promoviert mit "summa cum laude" über topologische Isolatoren

    Markus R. Scholz aus der Abteilung M-AMD hat seine Promotion an der Universität Potsdam mit dem Prädikat "summa cum laude" abgeschlossen. Er hat in der Gruppe von Oliver Rader sogenannte topologische Isolatoren mit Photoelektronenspektroskopie untersucht. [...].

  • Dr. Bernd Winter in der Experimentierhalle von BESSY II. Foto: Stephan Thürmer 27.11.2013

    HZB an neuem SFB zu Metalloxid-Wasser-Systemen beteiligt

    Ein Forschungsteam vom HZB ist am neuen Sonderforschungsbereich „Molekulare Einblicke in Metalloxid/Wasser-Systeme“ beteiligt, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab sofort gefördert wird. Dr. Bernd Winter von der Nachwuchsgruppe um Prof. Dr. Emad Aziz wird dabei Metallionen und Metall-Oxid-Komplexe  in wässriger Lösung an BESSY II untersuchen.

    Sprecher des SFB  ist Prof. Dr. Christian Limberg, Humboldt-Universität zu Berlin; Weitere Partner sind:  Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Potsdam, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft Berlin. [...].

  • High-Tech-Bau neben High-Tech-Bau: Das „Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin“ (EMIL) entsteht als Anbau neben der Synchrotronlichtquelle BESSY II des HZB. Foto: HZB26.11.2013

    Anbau an BESSY II im Rekordtempo: EMIL hat jetzt ein Dach über dem Kopf

    Das Forschungsgebäude für das neue Labor EMIL an BESSY II nimmt Form an: Am Mittwoch, 4. Dezember 2013, ab 13 Uhr feiert das „Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin“ Richtfest. Die Zeremonie findet auf dem Wilhelm Conrad Röntgen Campus des Helmholtz-Zentrum Berlin, Albert-Einsteinstraße 15, 12489 Berlin, statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

    „Nur vier Monate nach dem ersten Spatenstich hat EMIL jetzt ein Dach über dem Kopf“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Klaus Lips: „Das macht uns zuversichtlich, dass wir die Forschungsarbeiten in dem neuen, hochmodernen Präparations- und Analyselabor für die Solarenergie- und Katalyseforschung termingerecht 2015 aufnehmen können.“ [...].

  • <p>Der kaufm&auml;nnische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Frederking gratulierte Karsten Harbauer zu seinem Patent.</p>22.11.2013

    Geschäftsführung übergab Patenturkunden an Erfinderinnen und Erfinder aus dem HZB

    Um ein Problem zu lösen, müssen Menschen in der Forschung oft unbeschrittene Wege gehen. Ist die Lösung dann tatsächlich neu und nicht aus dem vorhandenen Stand der Technik abzuleiten, kann aus der Erfindung noch mehr entstehen: ein Patent. Jedes Erfinderteam des HZB erhält bei der ersten Erteilung eines Patents für seine Erfindung 1.000 Euro. Thomas Frederking, kaufmännischer GF am HZB, überreichte im August bei einer feierlichen Runde Patenturkunden an Erfinderinnen und Erfinder aus dem HZB, deren Patente zwischen Juli 2012 und Juli 2013 erstmalig erteilt wurden. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die Patente der HZB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellen die Patentschriften zum Nachlesen zur Verfügung. [...].

  • 13.11.2013

    HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen

    In der aktuellen Ausgabe der Lichtblick stellen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem HZB vor. Jessica Neumann leitet das Rechnungs- und Finanzwesen und stellt sicher, dass das HZB immer genug Geld auf dem Konto hat - eine herausfordernde Aufgabe, die Fingerspitzengefühl und Kommunikationsstärke erfordert. Außerdem geben wir Ihnen Einblicke in die Perspektiven der Energieforschung und die Weiterentwicklung von BESSY II. Die Zeitung können Sie  hier downloaden. [...].

  • Prof. Hans-Werner Schock (3.v.l.) bei der Verleihung der Ehren-Doktorwürde an der University of Tallinn.08.11.2013

    Ehren-Doktor für Prof. Hans-Werner Schock

    Die Tallinn University of Technology (TUT) hat Prof. Hans-Werner Schock die Ehren-Doktorwürde verliehen. Damit werden seine Leistungen bei der Integration der TUT in die westliche Forschungswelt nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1990 gewürdigt. [...].

  • Ein Hauptmerkmal des aktiven Zentrums der trypanosomalen Thiolase ist der HDCF-Loop (HIS-ASP-CYS-PHE), dargestellt in hellem Blau. Grafik: University of Oulu07.11.2013

    Das aktive Zentrum der Thiolase blockieren

    Wissenschaftler der finnischen Universität Oulu und des HZB schaffen Grundlage für Erforschung neuer Medikamente gegen Schlafkrankheit

    Wissenschaftler der finnischen Universität Oulu und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben neue Wege zur Medikamentenentwicklung gegen die afrikanische Schlafkrankheit und andere von Parasiten übertragene, tropische Erkrankungen aufgezeigt. Grundlage dafür sind Strukturuntersuchungen an einem als Thiolase bezeichneten Enzym. Thiolase spielt eine wichtige Rolle im Lipid-Stoffwechsel krankheitsübertragender Parasiten. Die Struktur des Biomoleküls haben die Forscher an der MX-Beamline des Elektronenspeicherrings BESSY II des HZB untersucht. (Biochemical J. 2013, DOI: 10.1042/BJ20130669) [...].

  • Die neuen Kavitäten vor dem Einbau. Foto: C. Jung /HZB25.10.2013

    Neue Kavitäten erfolgreich in Betrieb genommen

    Ein Herzstück von BESSY II sind vier Kavitäten, Hohlraumresonatoren, die dafür sorgen, dass die Elektronen im Speicherring die Energie wieder aufnehmen, die sie als Lichtpakete abgegeben haben. Die alten Kavitäten stammen noch aus den 1970er Jahren, sie waren bei DESY in Hamburg eingesetzt, dann bei BESSY I und seit 1998 bei BESSY II. „Doch langsam ist ihre Lebensdauer erreicht“, sagt Dr. Wolfgang Anders aus dem HZB Institut SRF Wissenschaft und Technologie. Der Experte war dafür verantwortlich, während des Sommer-Shutdowns zwei der vier alten Kavitäten durch neue Komponenten auszutauschen. [...].

  • <p>W&auml;hrend der Einf&uuml;hrungswoche f&uuml;r das Helmholtz Virtuelle Institut "Microstructure Control for Thin-Film Solar Cells" (MiCo) konnte sich der wissenschaftliche Nachwuchs mit den Materialsystemen, Charakterisierungstechniken und Modellierungsmethoden der D&uuml;nnschicht-Photovoltaik vertraut machen. Foto: D. Abou-Ras</p>24.10.2013

    Gut vorbereitet in die Forschung im Verbund

    Helmholtz Virtuelles Institut "Microstructure Control for Thin-Film Solar Cells" (MiCo) organisiert Einführungswoche für alle Partner

    Vor herbstlicher Kulisse fand vom 14. bis 18. Oktober die Einführungswoche des Helmholtz Virtuellen Instituts MiCo in Berlin statt, welches zum Ziel hat, durch vertieftes Verständnis der Mikrostrukturentwicklung während des Wachstums von Si- und Cu(In,Ga)Se2-Dünnschichten verbesserte Wirkungsgrade der entsprechenden Solarzellen zu erreichen. [...].

  • Prof. Susan Schorr mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Graduiertenschule MatSEC22.10.2013

    Neue Materialien für die Photovoltaik: HZB startet erste eigene Graduiertenschule

    Strukturiert durch die Promotion

    Neue Graduiertenschule am HZB: Doktoranden erforschen Materialien für die Energieumwandlung

    Am Helmholtz-Zentrum Berlin ist gestern mit einem Auftakt-Workshop der Startschuss für die Graduiertenschule „Materials for Solar Energy Conversion“ (kurz MatSEC) gefallen. MatSEC ist die erste eigene Graduiertenschule des HZB, in der sich Doktoranden des Zentrums ausbilden lassen können. Angesiedelt ist sie an der Dahlem Research School (DRS) der Freien Universität Berlin (FU Berlin). Insgesamt zehn Doktoranden können das Angebot von MatSEC parallel zu ihrer Promotion nutzen. [...].

  • Der 7 Tesla Multipolwiggler: Er war ein Jahr lang ausgebaut und kam pünktlich aus Nowosibirsk zurück. Der Ursache der erhöhten Betriebstemperatur wird jetzt auf den Grund gegangen.21.10.2013

    Die Wiederaufnahme des vollständigen Messbetriebs an BESSY II verzögert sich

    Der lange Sommer-Shut down mit seinen umfangreichen Erneuerungs- und Ertüchtigungsarbeiten ist zwar planmäßig abgeschlossen worden, jedoch gibt es unvorhersehbare Störungen, die die Wiederaufnahme des regulären Top-Up Betriebs derzeit verzögern. Die im Oktober ausgefallene Messzeit wird Anfang 2014 nachgeholt werden. [...].

  • Teilnehmer und Betreuer der diesjährigen Neutron Summer School.20.10.2013

    Neutron Summer School zur Untersuchung von wasserstoffspeichernden Materialien

    Eine internationale Gruppe aus Studenten und Wissenschaftlern absolvierte die zweite Neutron Summer School von Margarita Russina. Die Neutron Summer School fand wie im letzten Jahr Mitte September am HZB in Wannsee statt und bot den Teilnehmern eine Woche lang ein breites Spektrum rund um die Methoden der Neutronenstreuung zur Untersuchung von wasserstoffspeichernden Materialien. [...].

  • <p>Manuela Klaus und Christoph Genzel haben die Entwicklung von Schneidwerkzeugen erm&ouml;glicht, die viel weniger verschlei&szlig;en und erhalten daf&uuml;r den Technologietransfer-Preis des HZB. Foto: Ingo Kniest/HZB</p>18.10.2013

    Technologietransfer-Preis für die Entwicklung eines optimierten Schneidwerkzeugs

    Am 17. Oktober 2013 haben Dr. Manuela Klaus und Prof. Dr. Christoph Genzel den Technologietransfer-Preis des HZB gewonnen. Sie entwickelten in Kooperation mit der Walter AG, Tübingen, eine neuartige Analysemethode, die speziell die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen komplex aufgebauter, beschichteter Schneidwerkzeuge aufklären kann. Dabei nutzten sie die Synchrotronstrahlung, die im Elektronenspeicherring von BESSY II erzeugt wird. Mit den gewonnenen Erkenntnissen konnte eine Produktserie von Schneidwerkzeugen mit hervorragenden Verschleißeigenschaften patentiert und erfolgreich am Markt eingeführt werden, die entsprechenden Konkurrenzprodukten weit überlegen ist. [...].

  • Zwei der vier alten Kavitäten wurden durch neue Kavitäten ausgetauscht. Foto: C.Jung/HZB18.10.2013

    Wiederaufnahme des Messbetriebs nach Sommershutdown:

    Seit Anfang der Woche läuft der Messbetrieb am Berliner Elektronenspeicherring BESSY II wieder. Damit ist der planmäßige neunwöchige Sommer-Shutdown 2013 beendet. Er stand in diesem Jahr unter besonderer Aufmerksamkeit, denn an BESSY II wird das große EMIL-Labor für die Solar- und Katalyseforschung angedockt. [...].

  • <p>Julia-Marie Vogt bekommt den Preis f&uuml;r den besten Konferenzvortrag auf der &bdquo;16th International Conference on Radio Frequence Superconductivity&ldquo; in Paris verliehen.</p>17.10.2013

    Gleichmäßiges Kühlen reduziert Verluste in supraleitenden Kavitäten

    Julia-Marie Vogt erhält Nachwuchspreis für den besten Konferenzvortrag  auf der „16th International Conference on Radio Frequence Superconductivity“

    Die Anforderungen der Forscher an Teilchen- und Linearbeschleuniger steigen: für noch bessere Experimente werden eine möglichst hohe Intensität und Strahlbrillanz benötigt. Diese Ansprüche lassen sich am besten mithilfe von supraleitenden Kavitäten befriedigen, die im Dauerstrich arbeiten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Hochfrequenzverlusten, die mittels Flüssighelium gekühlt werden müssen. Dr. Oliver Kugeler und Julia-Marie Vogt vom Helmholtz-Zentrum Berlin haben einen Mechanismus gefunden, wie sich diese Kavitäten deutlich verbessern lassen. Durch ein kontrolliertes Abkühlen der Supraleiter lassen sich die Verluste minimieren und die Investitions- und Betriebskosten der benötigten Kälteanlagen deutlich reduzieren. Julia-Marie Vogt hat auf der „16. Internationalen SRF-Konferenz“ 2013 vorgetragen, wie dieser bisher ungeklärte Effekt entsteht. Für ihren Beitrag erhielt sie den Nachwuchspreis für den besten Konferenzvortrag. [...].

  • 11.10.2013

    Festsymposium zur 1000. Proteinstruktur an BESSY II

    Im Juli 2013 wurde die 1000. Proteinstruktur veröffentlicht, die auf bei BESSY II gemessenen Daten beruht. Aus diesem Anlass lädt das HZB am Mittwoch, den 16.10.2013, zu einem Festsymposium ein. Die Veranstaltung findet von 13.30 bis 17.00 Uhr im BESSY-Hörsaal auf dem WCRC in Adlershof statt.

    Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich vorab an unter 1000.Proteinstruktur@helmholtz-berlin.de [...].

  • Ein Meilenstein ist nach fünfjähriger Entwicklungsarbeit erreicht: So sieht die supraleitende Spule des neuen Hochfeldmagneten aus. 10.10.2013

    Die supraleitende Spule des Hochfeldmagneten für Neutronenstreuung ist fertiggestellt

    Der Magnet fliegt zur Weiterbearbeitung nach Italien

    Nach fünfjähriger Bauzeit hat die supraleitende Spule des Hochfeldmagneten für Neutronenstreuung die Vereinigten Staaten im Bauch eines Lufthansa Transportflugzeugs vom Typ MD-11F verlassen. Abflug war am 9. Oktober 2013 um 3:00 Uhr Ortszeit in Atlanta. Gelandet ist die Maschine am gleichen Tag pünktlich um 18:21 Uhr im Cargo-Bereich des Frankfurter Flughafens. Nach der Abfertigung durch den Deutschen Zoll wird der Magnet auf einem LKW weiter bis nach Italien überführt, wo er am Freitag, dem 11. Oktober in Chivasso nahe Turin ankommen wird. [...].

  • Die Graphen-Schicht ist nur eine Atomlage dick (0,3 Angström oder 0,03 Nanometer), Ladungsträger können sich allerdings sehr frei darin bewegen. Diese Eigenschaft bleibt erhalten, auch wenn die Graphen-Schicht mit amorphem oder polykristallinem Silizium bedeckt wird. Bild: Marc A. Gluba/HZB 08.10.2013

    Auf dem Weg zu Graphen in Solarzellen

    Überraschendes Ergebnis: Graphen bleibt Graphen, auch unter Silizium

    Graphen ist extrem leitfähig und vollkommen lichtdurchlässig, dabei billig und ungiftig. Damit eignet es sich perfekt als transparente Kontaktschicht in Solarzellen zum Abführen des Stroms, ohne den Lichteinfall zu verringern, zumindest theoretisch. Ob dies auch in der realen Welt funktioniert, war aber fraglich, denn „ideales“ Graphen – eine freischwebende flache Wabenstruktur aus einer einzigen Lage Kohlenstoffatome – gibt es nicht: Wechselwirkungen mit benachbarten Schichten können die Eigenschaften von Graphen jedoch drastisch verändern. Dr. Marc Gluba und Prof. Dr. Norbert Nickel vom HZB-Institut für Silizium-Photovoltaik haben nun gezeigt, dass Graphen seine beeindruckenden Eigenschaften behält, wenn es mit einer dünnen Silizium-Schicht bedeckt wird. Damit eröffnen sie für die Dünnschicht-Photovoltaik ganz neue Möglichkeiten. [...].

  • Wissenschaftler aus aller Welt diskutierten fachübergreifend über Möglichkeiten des zeitaufgelösten Messens mit Rötgenstrahlung.08.10.2013

    Auf einer internationalen Konferenz in Berlin diskutierten Forscher Möglichkeiten des zeitaufgelösten Messens mit Röntgenstrahlung

    Das Helmholtz-Virtuelle Institut „Dynamic pathways in multidimensional landscapes“ strebt ganzheitlichen Blick auf Materialeigenschaften an

    Im Herzen von Berlin trafen sich 85 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer internationalen Konferenz, um sich im Rahmen des Helmholtz Virtuellen Instituts „Dynamic pathways in multidimensional landscapes“ miteinander zu vernetzen und Impulse für die weitere Forschung zu gewinnen. Der Fokus lag auf der Untersuchung von ultraschneller Dynamik in einem weiten Materialspektrum von Molekülen bis hin zu Nanostrukturen und stark korrelierten Festkörpern. Die Konferenz fand vom 16. bis 20. September im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin statt. [...].

  • <p>Wissenschaftler diskutieren &uuml;ber neue Perspektiven zur Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings BESSY II: Mit dem Konzept BESSY VSR (Variable Pulsl&auml;ngen-Speicherring) k&ouml;nnten Forscher in Zukunft an jeder Experimentierstation die ben&ouml;tigte Pulsl&auml;nge frei bestimmen k&ouml;nnen.</p>08.10.2013

    Was leistet ein Elektronenspeicherring mit variablen Pulslängen? - HZB lädt zum Workshop "BESSY VSR" ein

    Wie profitieren Forscherinnen und Forscher von variblen Pulsen, die im Rahmen des Konzepts "BESSY VSR" angestrebt werden? Und welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für verschiedene Gebiete der Materialforschung? Vom 14. bis 15. Oktober 2013 findet der BESSY VSR-Workshop "The Variable pulse length Synchrotron Radiation source" im Hörsaal des HZB am Standort Adlershof statt.

    Interessierte Teilnehmer sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen und über die neuen wissenschaftlichen Möglichkeiten von BESSY VSR zu diskutieren. [...].

  • 02.10.2013

    Sommeruniversität für Erneuerbare Energien

    52 junge Leute aus aller Welt haben sich vom 25. August bis 6. September mit den vielseitigen Aspekten Erneuerbarer Energien beschäftigt

    Vor 3000 Jahren soll der Bergort Falera eine „Sonnenkultstätte“ gewesen sein, heute dagegen findet dort jedes Jahr eine Sommeruniversität zu Erneuerbaren Energien statt.  Das Besondere: Die rund 50 Studierenden kommen nicht nur aus verschiedenen Ländern, sondern auch aus unterschiedlichen Disziplinen: angehende Architekten sind darunter, Physikerinnen, Sozialforscher, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftlerinnen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir all diese Perspektiven mit einbeziehen müssen, um wirklich gute Lösungen für die Nutzung Erneuerbarer Energiequellen zu entwickeln“, sagt Professor Dr. Martha Lux-Steiner, die die vom HZB unterstützte Sommerschule ins Leben gerufen hat. [...].

  • <p>Die Sommerstudenten vom HZB auf Erkundungstour durch Berlin</p>25.09.2013

    24 Sommerstudenten aus aller Welt zu Gast am HZB

    HZB bietet seit 25 Jahren Sommerstudentenprogramm für Nachwuchswissenschaftler an

    24 Studenten aus 13 Ländern nutzten die Semesterferien, um am Helmholtz-Zentrum einem eigenen Projekt nachzugehen und erste Erfahrungen in der Forschung zu sammeln. Mit dem internationalen Sommerstudentenprogramm bietet das HZB seit 25 Jahren jungen Menschen aus aller Welt Einblicke in die Energie- und Materialforschung. Bei dem achtwöchigen Praktikum werden sie von erfahrenden Forschern betreut.
    [...].

  • 25.09.2013

    Türen auf für Kinder am 3. Oktober: Maustag an BESSY II

    Am Donnerstag, den 3.10.2013 findet in Deutschland wieder der große „Maus-Tag“ statt, an dem speziell solche Einrichtungen ihre Türen öffnen, die normalerweise für Kinder nicht zugänglich sind. Auch das HZB macht mit und lädt Kinder ab 4 Jahren in die große Experimentierhalle des Berliner Elektronen-Speicherrings BESSY II ein.

    [...].

  • Weltrekordsolarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad, bestehend aus vier Teilsolarzellen auf Basis von III-V Halbleitern, für die Anwendung in der Konzentrator-Photovoltaik. ©Fraunhofer ISE24.09.2013

    Weltrekord-Solarzelle mit 44,7 Prozent Wirkungsgrad

    Mit einem Solarzellen-Wirkungsgrad von 44,7 Prozent erzielten Forscher um Dr. Frank Dimroth am Fraunhofer ISE in Freiburg einen neuen Weltrekord für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Dabei handelt es sich um eine Mehrfachsolarzelle aus vier Teilsolarzellen, für die mit einem neuen Verfahren zwei Halbleiterkristalle miteinander verbunden wurden, außerdem setzten sie optische Komponenten ein, um das Sonnenlicht auf die Zelle zu konzentrieren (Konzentrator-Photovoltaik). Ein Teil der Struktur wurde am Helmholtz Zentrum Berlin (HZB) in der Arbeitsgruppe um Prof. Thomas Hannappel, heute TU Ilmenau, entwickelt. Die Gruppe hat sich dabei vor allem um die Präparation besonders kritischer Grenzflächen gekümmert. Insbesondere galt es, die Entstehung von unerwünschten Grenzflächendefekten zu vermeiden. Auch SOITEC und CEA-Leti haben zu diesem Erfolg beigetragen. [...].

  • Atomare Struktur eines verbogenen, kurz vor der Spaltung stehenden Zuckermoleküls im humanen Enzym Transketolase.12.09.2013

    Göttinger Wissenschaftler entschlüsseln am BESSY II grundlegende Wirkprinzipien biochemischer Reaktionen

    Enzyme sind die molekularen Katalysatoren des Lebens mit vitalen Funktionen im Stoffwechsel jeder Zelle. Bisher wurde spekuliert, dass Enzyme bei der Durchführung biochemischer Reaktionen ihre Ausgangsstoffe regelrecht verbiegen und dadurch spalten können. Wissenschaftlern am Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) ist es nun erstmals gelungen, diese Hypothese zweifelsfrei zu bestätigen. Dazu nutzten sie die MX-Beamline an BESSY II. Die Ergebnisse der Studie sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature Chemistry erschienen. [...].

  • Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme eines ferromagnetischen Ringes, die Magnetisierung (Schwarz-Weiss-Kontrast) zeigt entlang des Ringes und bildet zwei Domänenwände Bildrechte: André Bisig, Johannes Gutenberg Universität Mainz 11.09.2013

    Domänenwände als neue Informationsspeicher

    Bewegung von Domänenwänden abgebildet:
    Materialdefekte spielen bei hohen Geschwindigkeiten keine Rolle mehr

    Physiker der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben erstmals direkt beobachtet, wie sich magnetische Domänen in winzigen Nanodrähten verhalten. Sie nutzten unter anderem die MAXYMUS-Beamline des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, Stuttgart, am Berliner-Elektronenspeicherring BESSY II, den das HZB betreibt. Damit gelang es ihnen, die Vorgänge in Bildsequenzen festzuhalten. Sie konnten so theoretisch vorhergesagte Effekte experimentell nachweisen und außerdem auch neue Eigenschaften feststellen, die interessante Anwendungsmöglichkeiten in der Informationstechnologie versprechen, zum Beispiel als Informationsspeicher oder als Lagesensoren. Erste Anwendungen, die auf dem Prinzip von magnetischen Domänenwänden beruhen, werden bereits in der Sensortechnologie genutzt.


    [...].

  • 11.09.2013

    Wettbewerbsbeiträge für den HZB-Technologietransfer-Preis zu besichtigen: Am 12. September 2013 wird die Ausstellung in Wannsee eröffnet

    Für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Technologietransfers verleiht das HZB am 17. Oktober 2013 zum sechsten Mal den HZB-Technologietransfer-Preis. Er ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Im Vorfeld der Preisverleihung werden die eingereichten Projekte an beiden HZB-Standorten präsentiert. Thomas Frederking, kaufmännischer Geschäftsführer des HZB, wird am 12. September um 10 Uhr die Ausstellung im Hörsaalfoyer in Wannsee eröffnen. Sie sind herzlich eingeladen, einen Einblick in die Wettbewerbsbeiträge zu nehmen. Im Anschluss wird es einen Imbiss mit Getränken geben. [...].

  • 06.09.2013

    Druckfrisch: HZB-Highlightbericht 2012

    Der neue Leistungsbericht des HZB mit Highlights aus Nutzer- und Eigenforschung ist erschienen. Von der Achillesferse des Malaria-Erregers bis zum Turbo für Solarzellen beschreibt die Broschüre exemplarisch, welche Ergebnisse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 2012 an der Neutronenquelle BER II, am Elektronenspeicherrring BESSY II und in der Energieforschung erzielt haben. Doch mit dem Highlightbericht blicken wir auch in die Zukunft: Die neue strategische Ausrichtung des HZB auf das Schwerpunktthema „Energie“, Upgrade-Projekte an BESSY II; Neuberufungen und Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland sind ebenfalls wichtige Themen.


    Der Highlightbericht wird derzeit im HZB verteilt. Externe Interessenten können ein gedrucktes Exemplar anfordern und den Download nutzen. [...].

  • 03.09.2013

    Voting für HZB-Videos

    Beim Video-Wettbewerb Fast Forward Science 2013 sind zwei HZB-Videos im Rennen - Bitte voten oder kommentieren

    Ob mit Camcorder oder Handykamera aufgenommen, ob Erklärvideo, Portrait oder filmisches Tagebuch: Im Wettbewerb Fast Forward Science sind maximal fünfminütige Web-Videos gesucht, die verständlich und unterhaltsam Wissenschaft präsentieren. Die Organisation "Wissenschaft im Dialog" und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben zum Web-Video-Wettbewerb aufgerufen, und das HZB hat zwei Videos eingereicht. [...].

  • <p>Prof. Dr. Harry Tuller, MIT, war im August am HZB-Institut f&uuml;r Solare Brennstoffe zu Gast.</p>29.08.2013

    Gast im Interview: MIT-Forscher Harry Tuller besuchte im August das HZB-Institut für Solare Brennstoffe

    Wird es jemals ein einfaches und preiswertes System geben, das mit Solarenergie Wasserstoff erzeugen kann? Was motiviert junge Leute, sich wieder mehr für die Naturwissenschaften zu begeistern? Und warum arbeiten viele Wissenschaftler wirklich gerne, auch über das Pensionsalter hinaus? Diese Fragen beantwortet Prof. Dr. Harry L. Tuller im Interview, das wir in unserer Mediathek zum Anhören bereitstellen. Und wer lieber lesen möchte, was Tuller zu sagen hat, kann sich die Mitschrift herunterladen.

    Zum Tuller-Interview [...].

  • <p>Susan Schorr wird portr&auml;tiert.</p>23.08.2013

    Neue "lichtblick" erschienen

    Großes Interview mit der Geschäftsführung zur Zukunft des HZB

    Die neue Ausgabe der HZB-Zeitung "lichtblick" ist erschienen. Sie finden darin Berichte über Menschen am HZB, über die Bauarbeiten an BESSY II, Preise und Forschungsergebnisse sowie eine kurze Reportage über die jungen Kraftwerksbauer, die in der Schüler-AG am HZB-Schülerlabor in Adlershof vier Modelle konstruiert haben, in denen sie Wasser, Sonne, Wind und Erdwärme nutzen.
    Im Mittelteil der Zeitung geben Anke Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB und Thomas Frederking, kaufmännischer Geschäftsführer des HZB, ausführlich Auskunft über die Zukunftspläne für das HZB.

    Hier können Sie die "lichtblick" als epaper lesen oder als pdf herunterladen.

    [...].

  • <p>An einem Siliziumkristall haben die Forscher gezeigt, wie man inelastische R&ouml;ntgenstreuung verst&auml;rken kann, bei der eine Frequenzverschiebung stattfindet.<br />&copy;HZB/E. Strickert</p>21.08.2013

    HZB-Forscher stoßen Tor für die Festkörperphysik auf

    Laserprozesse jetzt auch mit Röntgenstrahlen am Festkörper beobachtet

    Die physikalische Grundlagenforschung wäre ohne die Vielzahl der heute verwendeten Röntgenmethoden nicht mehr denkbar. In der Festkörperphysik werden sie genutzt, bei biologischen Strukturuntersuchungen ebenfalls, und sogar Kunsthistoriker verdanken den Röntgenstrahlen viele Erkenntnisse. Nun haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) eine weitere Anwendungsoption erschlossen. Ein Team um Dr. Martin Beye und Prof. Alexander Föhlisch hat gezeigt, dass Feststoffe auch für Röntgenmessungen zugänglich sind, die auf nichtlinearen physikalischen Effekten beruhen. Bislang war dies nur bei Messungen mit Laserlicht möglich. Sie veröffentlichen ihre Arbeit in der online vorab erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift Nature (DOI: 10.1038/nature12449). Ihre Ergebnisse können Einfluss darauf haben, wie neue Röntgenquellen zukünftig konstruiert sein müssen. [...].

  • Diese Grafik zeigt die von Aziz entwickelte Fließzelle, die es ermöglicht, biologische Proben in ihrer natürlichen, wässrigen Umgebung mit Röntgenstrahlung zu untersuchen. Insbesondere die dunklen Stellen im Spektrum lassen nun dank theoretischer Arbeiten der Gruppe um Oliver Kühn sehr genaue Rückschlüsse auf molekulare Interaktionen in der Probe zu. Grafik: Uni Rostock21.08.2013

    Neue Werkzeuge, um molekulare Wechselwirkungen zu verstehen

    Chemische Prozesse in Organismen aber auch in anorganischen „nassen“ Systemen wie Katalysatoren oder neuen funktionalen Materialien sind höchst komplex und viele sind bisher nur sehr grob verstanden. Denn es ist überaus schwierig, experimentell zu verfolgen, wie Atome oder Moleküle in Lösung miteinander reagieren, Bindungen eingehen oder auflösen. Bisher konnten Forscher mit spektroskopischen Verfahren nur eine Überlagerung aller Wechselwirkungen beobachten, nicht jedoch einzelne Bindungsvorgänge unterscheiden. Das könnte sich durch eine aufsehenerregende Arbeit von HZB-Forschern um Emad Flear Aziz nun ändern. Er entwickelte ein verfeinertes Messverfahren, mit dem er eine Art Fingerabdruck der Wechselwirkungen nehmen kann. Aus diesem „Fingerabdruck“ lassen sich mit Hilfe eines theoretischen Werkzeugs, das  Oliver Kühn, Universität Rostock, entwickelt hat, einzelne Reaktionen identifizieren. Die Arbeit ist nun in den Physical Review Letters veröffentlicht. [...].

  • Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Katja Hessel, Dr. Wolfgang Heubisch, Joachim Herrmann, Prof. Dr. Johanna Wanka, Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Prof. Dr. Harald Bolt, Prof. Dr. Achim Bachem, und Thomas Frederking20.08.2013

    Kooperationsvertrag für Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg unterzeichnet

    Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das Forschungszentrum Jülich und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) gründen gemeinsam das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN). In Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka ist heute in Nürnberg der Kooperationsvertrag zwischen den drei Partnern unterzeichnet worden. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert das neue Institut mit jährlich 5,5 Millionen Euro. [...].

  • <p>Prof. Dr. Alan Tennant, hier vor dem Platz, an dem der k&uuml;nftige Hochfeldmagnet des BER II stehen wird, den er selbst mit konzipiert hat. Foto: HZB</p>16.08.2013

    Prof. Dr. Alan Tennant nimmt Führungsposition am Oak Ridge National Laboratory an

    Prof. Dr. Alan Tennant wurde zum leitenden Wissenschaftler am Neutron Sciences Directorate des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) berufen. Er verlässt daher das Helmholtz-Zentrum Berlin und wird seine neue Aufgabe ab November 2013 antreten. “Wir sind stolz, dass wir neun Jahre mit Alan Tennant am Helmholtz-Zentrum Berlin zusammenarbeiten konnten und dass er in dieser Zeit bedeutende Beiträge zur Festkörperphysik geleistet hat”, sagt Professor Anke Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). [...].

  • <p>Ein wasserl&ouml;slicher Ni(II)-Katalysator erlaubt die Polymerisation von Ethylen in w&auml;ssriger L&ouml;sung. Die Grafik zeigt, wie die neu entstehenden Teile der PE-Kette in den wachsenden Kristall eingebaut werden. Die amorphen Bereiche wirken in dem idealen Nanokristall wie Umlenkrollen, die die Richtung der Ketten im Kristall um 180 Grad &auml;ndern.</p>14.08.2013

    Idealer Nanokristall aus Massenkunststoff hergestellt

    Polyethylen ist ein Massenkunststoff, der in vielen Haushaltsgegenständen zu finden und daher besonders preiswert herzustellen ist. Einem Forscherteam aus Konstanz, Bayreuth und Berlin gelang es nun, aus diesem Kunststoff einen idealen Nanokristall zu synthetisieren. Voraussetzung dafür war ein neuartiger Katalysator, den die Gruppe der Universität Konstanz hergestellt hat sowie eine Kombination von einzigartigen Analysemöglichkeiten, wie sie am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) zu finden sind. Die kristalline Nanostruktur, die dem Kunststoff neue Eigenschaften verleiht, könnte zum Beispiel für die Herstellung neuartiger Beschichtungen interessant sein. Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Journal of the American Chemical Socity (DOI: 10.1021/ja4052334). [...].

  • Dr. Anup Kumar Bera aus der Abteilung Quantenphänomene in Neuen Materialien überzeugte mit seinem Poster zu so genannten eindimensionalen Spin-Ketten.14.08.2013

    International Conference in Neutron Scattering 2013

    Zwei Posterpreise und einen Young Scientist Award für HZB-Forscher

    Über 800 Teilnehmer hatten sich vom 8-12 Juli 2013 in Edinburgh getroffen, um über Forschung mit Neutronen und die Fortschritte in der Instrumentierung zu diskutieren. Aus den rund 650 Posterbeiträgen wählte eine Jury 16 besonders herausragende Poster aus, von denen zwei aus dem HZB stammen. [...].

  • 09.08.2013

    HZB-Forscher stellen Zukunftsprojekte für BESSY II vor

    „Synchrotron Radiation News“ zu Neuen Trends in der Beschleunigertechnologie enthält Beiträge zu BESSYVSR und BERLinPro

    In der Mai/Juni-Ausgabe der „Synchrotron Radiation News“ haben HZB-Experten die Zukunftsprojekte BESSYVSR und BERLinPro vorgestellt. Dr. Godehard Wüstefeld und Prof. Dr. Andreas Jankowiak berichten über den Low-α Operationsmodus an BESSY II und über das geplante Zukunftsprojekt BESSYVSR. [...].

  • Dr. Melanie Timpel hat in ihrer Doktorarbeit gezeigt, wie Strontium moderne Leichtbaulegierungen veredeln kann. 07.08.2013

    Acta Student Award für Melanie-Timpel

    Dr. Melanie Timpel hat für ihren Beitrag in der Zeitschrift Acta Materialia den „Acta Materialia Student Award 2012“, der  mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 US-Dollar dotiert ist, erhalten. Dieser Preis gilt als hohe Auszeichnung für junge Wissenschaftler. Die Preisübergabe findet im Rahmen der Konferenz Material Science & Technology (MS&T) am 28.10.2013 in Montreal, Kanada statt. [...].

  • Der Inhibitor Ex-527 bindet einerseits an das Enzym Sirt 3 (hellgraue Oberfläche), andererseits an acetylierte ADP-Ribose; diese Substanz ist ein Produkt der von Sirt 3 zunächst ausgelösten Deacetylierung. Damit ist das Aktivzentrum des Sirtuins blockiert, so dass weitere Deacetylierungsprozesse gestoppt sind. So hat sich das Sirtuin gleich beim ersten Mal eine Falle gestellt, in der es gefangen bleibt. Bild: C.Steegborn 06.08.2013

    1000. Proteinstruktur an BESSY II entschlüsselt

    Im Juli 2013 wurde die 1000. Proteinstruktur veröffentlicht, die auf bei BESSY gemessenen Daten beruht. Dabei handelt es sich um ein Protein aus der Gruppe der Sirtuine, die bei Alterungs-, Stress- und Stoffwechselprozessen im menschlichen Organismus eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler um Prof. Clemens Steegborn von der Universität Bayreuth konnten dabei einen raffinierten Mechanismus entschlüsseln, mit dem ein Wirkstoff die Aktivität eines Sirtuins hemmen kann. Die Ergebnisse wurden in dem renommierten Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences USA veröffentlicht und könnten Wege zu neuen Tumortherapien aufzeigen.  [...].

  • Mit den ersten Spatenstichen wurde auch die Zeitkapsel vergraben. Mit im Bild sind Klaus Lips, Anke Kaysser-Pyzalla, Birgit Schröder-Smeibidl, Markus Hammes, Bernd Rech, Axel Knop-Gericke (CAT-Projektleiter vom Fritz-Haber-Institut der MPG) und Thomas Frederking. Foto: Andreas Kubatzki/HZB06.08.2013

    Erster Spatenstich für EMIL

    Mit einem feierlichen Spatenstich haben am Montag, den 5. August 2013 die Bauarbeiten für das neue Forschungslabor EMIL an BESSY II begonnen: Das „Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin“ wird als hochmodernes  Präparations- und Analyselabor für die Solarenergie- und Katalyseforschung direkt an BESSY II angebaut. Das Gemeinschaftsprojekt vom HZB und der Max-Planck-Gesellschaft wird eine einzigartige Infrastruktur bieten, um interdisziplinär und industriekompatibel neue Materialien und Technologien zu entwickeln, die die Energiewende ermöglichen. Dazu zählen neue Materialsysteme für Solarmodule und Speicherlösungen, für die neuartige Katalysatoren entwickelt werden müssen. [...].

  • 02.08.2013

    Die Bauarbeiten beginnen: BESSY II erhält Anbau für neuen Laborkomplex

    Mit einem feierlichen Spatenstich beginnen am Montag, dem 5. August 2013 um 16:00 die Bauarbeiten für das neue Forschungslabor EMIL an BESSY II: Das „Energy Materials In-Situ Laboratory Berlin“, kurz EMIL, wird als hochmodernes  Präparations- und Analyselabor für die Solarenergie- und Katalyseforschung aufgebaut. Das Gemeinschaftsprojekt vom HZB und der Max-Planck-Gesellschaft soll eine einzigartige Infrastruktur bieten, um interdisziplinär und industriekompatibel neue Materialien und Technologien zu entwickeln, die die Energiewende ermöglichen. Dazu zählen neue Materialsysteme für Solarmodule und Speicherlösungen, für die neuartige Katalysatoren entwickelt werden müssen.

    Ort: BESSY II, Albert-Einstein-Straße 15, 12489 Berlin (vor BESSY II in Richtung Magnusstraße)
    Zeit: Montag, 5. August 2013, 16:00

    [...].

  • <p>F&auml;llt Licht auf das System, entsteht eine elektrische Spannung. Die Metalloxid-Schicht fungiert als Photo-Anode, dort bildet sich Sauerstoff. Sie ist durch eine leitf&auml;hige Br&uuml;cke aus Graphit (schwarz) mit der Solarzelle verbunden. Da nur die Metalloxid-Schicht mit dem Elektrolyten in Kontakt kommt, bleibt die restliche Solarzelle vor Korrosion gesch&uuml;tzt. Eine Platin-Spirale dient als Kathode, hier bildet sich Wasserstoff. Foto: TU Delft</p>29.07.2013

    Das Beste aus zwei Welten: Durchbruch bei Solarer Wasserstoffproduktion

    Mit einer einfachen Solarzelle und einer Photo-Anode aus Metalloxid konnten Forscher aus dem HZB und der TU Delft fast fünf Prozent der Solarenergie chemisch in Form von Wasserstoff speichern. Dies ist ein Durchbruch, weil die verwendete Solarzelle deutlich einfacher aufgebaut ist, als die sonst eingesetzten Hochleistungs-Zellen, die aus „triple junctions“ von dünnen, amorphen Siliziumschichten oder teuren III-V-Halbleitern bestehen. Die Photo-Anode aus dem Metalloxid Wismut-Vanadat (BiVO4) wurde – versetzt mit zusätzlichen Wolfram-Atomen –  einfach aufgesprüht und mit einem preisgünstigen Kobalt-Phosphat Katalysator beschichtet. „Wir haben hier das Beste aus zwei Welten kombiniert“, sagt Prof. Dr. Roel van de Krol, Leiter des HZB-Instituts für Solare Brennstoffe: „Wir nutzen die chemische Stabilität und den niedrigen Preis von Metalloxiden, bringen dies mit einer sehr guten, aber recht einfachen Silizium-Dünnschicht-Solarzelle zusammen und erhalten so eine günstige, sehr stabile und leistungsstarke Zelle.“ [...].

  • Ein optischer Laserblitz (rot) zerstört die elektronische Ordnung (blau) in Magnetit und schaltet den Zustand des Material innerhalb eines Billionstels einer Sekunde von isolierend zu leitend um. Abbildung: Greg Stewart, SLAC National Accelerator Laboratory29.07.2013

    Pikosekunden schnelle Zeitlupe belegt: Oxid-Materialien schalten deutlich schneller als Halbleiter

    Ein internationales Forscherteam unter maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) beobachtet den Schaltprozess zwischen nichtleitendem und leitendem Zustand in Eisenoxid (Magnetit) mit bislang unerreichter Präzision. In der aktuellen online-vorab-Ausgabe der Zeitschrift Nature Materials (DOI: 10.1038/NMAT3718) beschreiben sie, dass der Schaltprozess in einem Oxid in zwei Stufen abläuft und mehrere tausend Mal schneller ist als in heute üblichen Transistoren.

    Materialien, die sich so verändern können, dass sie sowohl leitend als auch isolierend sein können, gelten als geeignet für elektronische Bauteile der Zukunft – zum Beispiel für Transistoren. Das Eisenoxid Magnetit ist der bekannteste Vertreter dieser Materialklasse. Bei tiefen Temperaturen hat es isolierende Eigenschaften. Bei höheren Temperaturen wird es leitend. Dieser Umschaltvorgang verläuft jedoch so schnell, dass man ihn auf atomarer Ebene bislang nicht verstehen konnte. [...].

  • <p>Elementarste Prozesse im Rampenlicht: Donor- und Akzeptorbindungseigenschaften des Modellkatalysators [Fe(CO)5] in L&ouml;sung werden mithilfe von resonanter inelastischer R&ouml;ntgenstreuung untersucht. Grafik: HZB/Edlira Suljoti</p>25.07.2013

    Katalysatoren bei der Arbeit zugeschaut – auf atomarer Ebene

    Innovative Methodenkombination am HZB führt zu grundlegenden Erkenntnissen in der Katalyseforschung

    Die Entwicklung von Materialien mit neuartigen katalytischen Eigenschaften hat gerade in der Energieforschung große Bedeutung. Besonders wichtig ist dabei das Verständnis dynamischer Vorgänge beim Katalyseprozess auf atomarer Ebene, wie beispielsweise die Bildung und das Aufbrechen chemischer Bindungen oder so genannte Ligandenaustauschreaktionen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben jetzt gemeinsam mit Kooperationspartnern ein als RIXS bezeichnete spektroskopische Methode mit der so genannten ab initio-Theorie kombiniert, um diese Prozesse an einem für die Katalyseforschung bedeutenden metallischen Molekülkomplex – dem Eisencarbonylkomplex – detailliert zu beschreiben. Ihre Ergebnisse veröffentlicht das Team heute in dem renommierten Fachjournal „Angewandte Chemie International Edition“. [...].

  • 24.07.2013

    Spektakulärer Einbau

    Industrienahe Anlage zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen aus Kupfer-Indium-Gallium-Sulfid/Selenid am PVcomB komplett

    Der letzte, dem Kompetenzzentrum für Photovoltaik Berlin (PVcomB) noch fehlende Prozessofen musste mithilfe eines Krans durch ein Fenster im zweiten Stock gehievt werden. Dies gelang am Morgen des 9. Juli. Nun können in einem Prozess, der mit Industrieabläufen vergleichbar ist, CIGS-Dünnschichtsolarmodule in einer Größe von 30 mal 30 Quadratzentimeter hergestellt werden.  [...].

  • <p>Die Abbildung demonstriert die exzellente &Uuml;bereinstimmung zwischen Messung (links) und Rechnung mit dem HZB-Code WAVE (rechts). Bild: J. Bahrdt/HZB</p>16.07.2013

    Highlight: Erstmalige Beobachtung von Undulatorstrahlung mit Bahndrehimpuls

    Am Speicherring BESSY II ist es HZB-Wissenschaftlern erstmalig gelungen, 99 eV-Photonen mit Bahndrehimpuls in den höheren Harmonischen eines helikalen Undulators nachzuweisen. Im Sichtbaren werden diese sogenannten singulären Strahlen oder auch OAM-Photonen (Orbital Angular Momentum carrying photons) seit einigen Jahren durch geeignete Phasenmanipulation aus Laserlicht erzeugt. Der nun am HZB gelungene Nachweis ihrer Existenz in der off-axis-Strahlung helikaler Undulatoren - die theoretisch bereits vor fünf Jahren vorhergesagt wurde - weitet den Energiebereich von OAM-Photonen erheblich aus, da helikale Undulatoren an Elektronenbeschleunigern zur Erzeugung von Photonen bis in den Röntgenbereich eingesetzt werden. [...].

  • <p>Am HZB produziertes S&auml;gezahngitter. Foto: HZB</p>15.07.2013

    Es gibt wieder Sägezahngitter für Photonenquellen: Durchbruch am Helmholtz-Zentrum Berlin

    Dem Technologiezentrum für hochpräzise optische Gitter am Helmholtz-Zentrum Berlin ist ein Durchbruch bei der Herstellung von Sägezahngittern gelungen. Sie kommen in Photonenquellen zum Einsatz, um das Licht zu beugen und die für die Experimente benötigte Wellenlänge herauszufiltern. Nach zweieinhalbjähriger Arbeit haben die Entwickler nun erstmalig Sägezahngitter in höchster Präzision hergestellt, die den Ansprüchen an das wissenschaftliche Experimentieren genügen. Diese Sägezahngitter (auch geblaztes Gitter genannt) wurde kürzlich erfolgreich am Elektronenspeicherring BESSY II getestet. Sie verhielten sich dabei so, wie Forscher theoretisch vorausgesagt hatten. Das Technologiezentrum am HZB ist weltweit der einzige Hersteller von hocheffizienten Sägezahngittern für den Einsatz an Photonenquellen. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union durch den EFRE-Fond. [...].

  • Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des Nanokomposits in der Aufsicht. Bild: Uni Duisburg03.07.2013

    Magnetoelektrische Kopplung beleuchtet

    Der Effekt führt zu neuen Möglichkeiten der digitalen Datenspeicherung

    Es ist möglich, elektrische Eigenschaften von Festkörpern mithilfe von magnetischen Eigenschaften gezielt zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit HZB-Wissenschaftlern aus dem Institut Komplexe Magnetische Materialien nachgewiesen. Der Nachweis gelang mithilfe von Experimenten an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II. Der Effekt – magnetoelektrische Kopplung genannt – kann genutzt werden, um neuartige Computerspeicher zu entwickeln, die sowohl schneller sind als heutige und außerdem weniger Strom verbrauchen. Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Communications“.

    [...].

  • <p>Das Wachstum der Schichten l&auml;sst sich &uuml;ber in-situ R&ouml;ntgenstreuung und Fluoreszenzsignale analysieren. Bild: R. Mainz/C.Kaufmann/HZB</p>27.06.2013

    Solarzellen beim Wachsen zusehen

    Erstmals ist es Wissenschaftlern um Dr. Roland Mainz und Dr. Christian Kaufmann am HZB gelungen, das Wachstum von hocheffizienten Chalkopyrit-Dünnschichtsolarzellen in Echtzeit zu beobachten und zu untersuchen, wie sich Defekte und Fehlstellen bilden und auflösen, die den Wirkungsgrad mindern können. Sie haben dafür eine Messkammer am Berliner Elektronenspeicherring BESSY II entwickelt, in der sie verschiedene Messmethoden kombinieren können.Ihre Ergebnisse zeigen, in welchen Stadien das Wachstum beschleunigt werden könnte und wann mehr Zeit wichtig ist, um Defekte zu reduzieren.  Die Arbeit wurde nun in den Advanced Energy Materials online veröffentlicht. [...].

  • <p>Blick auf das 2011 neu verkleidete Reaktorgeb&auml;ude</p>25.06.2013

    Helmholtz-Zentrum Berlin stellt Weichen für die Zukunft - Nach zirka 60 Jahren erfolgreicher Neutronenforschung in Berlin soll der Einsatz des Forschungsreaktors BER II 2020 enden

    Der Aufsichtsrat des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) beschloss auf seiner Sitzung am 25. Juni, den Wissenschaftsbetrieb am Forschungsreaktor BER II bis zum 1.1.2020 fortzuführen. Danach soll der Betrieb der Neutronenquelle eingestellt werden. „Mit der frühzeitigen Mitteilung eines Abschalttermins wollen wir sowohl den wissenschaftlichen Nutzern des BER II als auch der Geschäftsführung des HZB Planungssicherheit geben, damit sie nun die Weichen für eine erfolgreiche Neuausrichtung der Forschung stellen können", sagt Prof. Joachim Treusch, Aufsichtsratsvorsitzender des HZB. Er betont, dass bis zu diesem Zeitpunkt die in der aktuellen Begutachtung als hervorragend bewerteten Instrumente des BER II optimal genutzt werden sollen. [...].

  • 18.06.2013

    Festkolloquium zu Ehren von Prof. K. Heinz Lindenberger

    Mit einem Ehrenkolloquium möchten die Geschäftsführer des HZB an das Wirken von Prof. Karl Heinz Lindenberger, ehemaliger Geschäftsführer des HMI, erinnern, der im Oktober des vergangenen Jahres verstorben ist. Das Kolloquium findet am 18. Juni um 16:00 Uhr im Hörsaal des Lise-Meitner-Campus Wannsee statt. Wir möchten Sie sehr herzlich zu der Veranstaltung einladen. [...].

  • 18.06.2013

    Masdar PV und Helmholtz-Zentrum Berlin entwickeln gemeinsam die nächste Generation der kristallinen Dünnschicht-Silizium-PV-Technologie

    • Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) erreicht ersten Meilenstein bei der Aufbringung einer 10 μm dünnen Siliziumschicht auf Glas mithilfe der Laser-Kristallisation
    • HZB-Forscher erreichen mit 582 mV Weltrekordwert für die Leerlaufspannung für c-Si auf Glas
    • Technologie der nächsten Generation kann einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Herstellern kristalliner PV-Produkte bieten

    Masdar PV und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ihre F&E-Partnerschaft intensiviert, um ihre Ressourcen für die Entwicklung der nächsten Generation von Dünnschicht-Si-Technologie zu bündeln. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Herstellung der ersten und zweiten Generation von Masdar PVs Dünnschicht-Silizium-Solarmodulen soll nun die Entwicklung einer neuen Generation kristalliner Dünnschicht-Silizium-PV beschleunigt werden. [...].

  • <p>Diese komplexe Solarzelle ist mit zwei unterschiedlichen Katalysatoren beschichtet und funktioniert wie ein &bdquo;k&uuml;nstliches Blatt&ldquo;: sie nutzt Sonnenlicht, um Wasser aufzuspalten und Wasserstoffgas zu erzeugen.</p>17.06.2013

    Katalysator im Kunststoffmantel schützt „Künstliches Blatt“

    Speicherlösungen für die unregelmäßig verfügbare Solarenergie werden dringend gesucht. Eine Lösung ist es, die in Solarzellen erzeugte elektrische Energie zu nutzen, um durch Elektrolyse Wasser aufzuspalten und so den Brennstoff Wasserstoff zu erzeugen. Forscher am HZB-Institut für Solare Brennstoffe modifizieren so genannte Superstrat-Solarzellen, die eine sehr effiziente Architektur besitzen, um mit geeigneten Katalysatoren Wasserstoff aus Wasser zu produzieren. Diese Zelle funktioniert wie ein „künstliches Blatt“. Doch im wässrigen Elektrolyten korrodiert die Solarzelle rasch. Nun hat eine Doktorandin des Teams, Diana Stellmach, als erste Wissenschaftlerin in Europa eine neue Lösung gefunden, um die Korrosion zu verhindern: Sie bettet die Katalysatoren in einen leitfähigen Kunststoff ein und bringt sie dann auf die beiden Kontakte der Solarzelle auf. Damit versiegelt sie die empfindlichen Kontakte der Zelle gegen Korrosion und ermöglicht eine stabile Ausbeute von etwa 3,7 Prozent des Sonnenlichts. [...].

  • <p>Gut besucht: Die F&uuml;hrungen um den Forschungsreaktor BER II in Wannsee stie&szlig;en bei den Besuchern auf gro&szlig;es Interesse.</p>11.06.2013

    3.700 Menschen besuchten das Helmholtz-Zentrum Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften

    Viele Wissenschaftsinteressierte in Berlin hatten sich den 8. Juni 2013 lange im Voraus freigehalten. An diesem Samstag strömten 29.000 Menschen zur Langen Nacht der Wissenschaften, um sich mit Forschern zu unterhalten, Vorträge zu hören und Eindrücke von den Laboren in der Stadt zu bekommen. Eine beliebte Adresse war in diesem Jahr wieder das Helmholtz-Zentrum Berlin, das an beiden Standorten, in Wannsee und Adlershof, seine Besucher herzlich empfing. [...].

  • Die Lange Nacht der Wissenschaften erreicht die Internetgemeinde: Die #ScienceTweetup Teilnehmer schauten sich in Forschungszentren um und twitterten. Foto: @klugestenacht <a href="https://pic.twitter.com/9EBKA7A8iE" class="extern">pic.twitter.com/9EBKA7A8iE</a> 11.06.2013

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin beim ScienceTweetup: Aktive Blogger besuchen Forschungseinrichtungen und berichten

    Zum ersten Mal fand parallel zur Langen Nacht der Wissenschaften ein ScienceTweetup statt. 20 Twitterer nutzten die Gelegenheit, Labore verschiedener Forschungseinrichtungen zu besichtigen, die sonst der Öffentlichkeit selten zugänglich sind. Exklusive Führungen fanden im Helmholtz-Zentrum Berlin, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, im Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik sowie im Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Bei einem Rundgang durch den Berliner Elektronenspeicherring BESSY II ließen sich die Teilnehmer von der Größe der Anlage begeistern. Anschließend berichten die Twitterer und Blogger in ihren Social-Media-Foren. [...].

  • 06.06.2013

    Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt Aktivitäten zur Forschung an solaren Brennstoffen in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen-Nürnberg

    Gestern hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft seine Zustimmung gegeben für die Ansiedlung eines neuen Helmholtz-Instituts zur Erforschung Erneuerbarer Energien in Erlangen und Nürnberg, kurz HI ERN. Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) ist neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Erlangen und Nürnberg einer der Kooperationspartner und wird seine Expertise auf dem Gebiet der Dünnschicht-Photovoltaik in das neue Institut einbringen. [...].

  • Julian Petrasch lässt seine Sonden an Ballons in den Himmel steigen, wo sie in großer Höhe (ca. 30 Kilometer) zerplatzen. An einem Fallschirm segelt die Kapsel zu Boden. Die innen liegenden Handykameras nehmen dabei spektakuläre Ansichten auf. Foto: HZB/Kubatzki04.06.2013

    Berliner gewinnt beim Jugend-Forscht-Bundeswettbewerb. Er entwickelte eine kostengünstige Alternative zu Satellitenaufnahmen

    Bereits zum zweiten Mal ist der 21jährige Informatikstudent Bundessieger beim Jugend-forscht-Wettbewerb in Leverkusen geworden. Er gewann in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften. Petrasch entwickelte eine Alternative zu kostspieligen Satelittenaufnahmen. Er konstruierte innovative Stratosphärenballons und stattet sie mit Handykameras aus. Bei mehreren Testflügen bewies er, dass dieses System hervorragend funktionierte und die Luftaufnahmen eine erstaunlich hohe Auflösung hatten. Mit dieser Technologie können nicht nur aktuelle Luftbilder aufgenommen werden. Sie eignet sich auch, um thematische Karten, zum Beispiel zur Vegetation, zu erstellen. Das Schülerlabor des Helmholtz-Zentrum Berlin hat Julian Petrasch bei seinem Vorhaben unterstützt. [...].

  • Struktur eines Brr2-Proteins. Es gehört zu einer Familie von Enzymen, die als RNA-Helikasen bezeichnet werden.31.05.2013

    Wie die Zelle ein molekulares Messer sicher verwahrt

    Alles Leben auf der Erde wird durch zelluläre Prozesse ermöglicht, die zeitlich und räumlich streng kontrolliert ablaufen müssen. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen und der Freien Universität Berlin haben jetzt mithilfe von Messungen an der MX-Beamline von BESSY II einen neuen Mechanismus aufgeklärt, der einen lebenswichtigen Prozess bei der Genexpression in höheren Organismen steuert. Versagt dieser Steuerungsmechanismus, kann dies beim Menschen zum Erblinden führen. (veröffentlicht in Science, 23. Mai 2013). [...].

  • Dr. Tristan Petit kommt als Postdoc ins Team von Prof. Dr. Emad Aziz. Foto:T.Petit30.05.2013

    Humboldt-Stipendiat verstärkt Aziz-Team

    Ab 1. Juni kommt Dr. Tristan Petit als Postdoktorand für zwei Jahre in das Team um Prof. Dr. Emad Flear Aziz. Mit einem Postdoktoranden-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung kann Petit seinen wissenschaftlichen Gastgeber in Deutschland selbst auswählen und hat sich für das Joint Ultrafast Dynamics Lab in Solutions and at Interfaces (JULiq) entschieden, das Aziz aufgebaut hat: „Ich möchte im Team von Aziz mitarbeiten, weil sie sehr viel Erfahrung mit Spektroskopie in Wasser besitzen“, sagt Petit. 

    Tristan Petit ist erst 26 Jahre alt und hat im März 2013 seine Promotion an der Ecole Normale Supérieure de Cachan, Frankreich, abgeschlossen. In seiner Doktorarbeit am Diamond Sensors Laboratory (CEA), Gif sur Yvette, untersuchte er Oberflächenmodifikationen von Nanodiamanten, um ihr Potenzial für neue biomedizinische Anwendungen auszuloten. Nanodiamanten könnten sich zum Beispiel als „Wirkstofftaxis“ eignen, sie sind kaum toxisch und ihre Oberflächen lassen sich leicht für den Transport weiterer Moleküle funktionalisieren. Allerdings ist bislang die Wechselwirkung zwischen Wassermolekülen und Nanopartikeln nicht verstanden. [...].

  • 29.05.2013

    Lange Nacht der Wissenschaften am HZB: Wir öffnen für Sie am 8. Juni von 16 bis 24 Uhr

    Am 8. Juni öffnen wir für Sie zur Langen Nacht der Wissenschaften unsere Türen – in Wannsee und Adlershof. 250 HZB-Mitarbeiter, darunter viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, werden mit am Start sein: Sie freuen sich darauf, Ihnen hautnah einen lebendigen Einblick in ihre Forschung zu geben. Besucher haben die Möglichkeiten, unsere großen Forschungsanlagen an beiden Standorten zu besichtigen. Jedes Jahr machen sich mehr als 2500 Spitzenforscher aus aller Welt auf dem Weg zu unseren Laboren und Anlagen. Wir zeigen Ihnen, wie am HZB Solarzellen der Zukunft entstehen und wie Forscher unermüdlich daran arbeiten, damit die Photovoltaik im nächsten Jahrzehnt noch leistungsfähiger und kostengünstiger wird. Für Kinder und Schüler bietet das HZB viele spannende Mitmach-Experimente an beiden Standorten – genau das richtige, um „kleine Forscher “ und ihre Begleiter zum Staunen zu bringen. Stöbern Sie einfach durch das Programm: Adlershof und Wannsee [...].

  • Familie und Forschung: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops diskutierten über Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie speziell für den Forschungsbereich. Foto: Rebecca Richter29.05.2013

    Wie Forschungseinrichtungen bei der Suche nach qualifiziertem Personal punkten können

    HZB war Gastgeber des Workshops „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Forschungseinrichtungen“ der Hertie-Stiftung

    Wie gelingt es, die besten Köpfe aus der Wissenschaft an das eigene Forschungsinstitut oder die Hochschule zu holen? Neben den harten Faktoren, wie zum Beispiel dem Gehalt, geben gerade auch familienfreundliche Rahmenbedingungen den Ausschlag, wenn sich Fachkräfte für eine Stelle entscheiden. So müsse eine erfolgreiche Personalpolitk die persönlichen Belange der Mitarbeiter mit einbeziehen. Dieses Fazit zogen 30 Personalverantwortliche aus dem Forschungsbereich, die sich am 23. Mai 2013 am Helmholtz-Zentrum Berlin zum Workshop „Führung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Forschungseinrichtungen“ trafen. [...].

  • Die verwendeten Modell-Kolloide: etwa 150 Nanometer kleine Partikel in Wasser. Der feste Kern besteht aus dem Kunststoff Polystyrol, die umgebende Schale aus einem thermosensitiven Netzwerk aus Poly(N-isopropyl-acrylamid). Durch Senken der Temperatur lässt sich das Volumen der einzelnen Partikel – und damit auch deren Packungsdichte –erhöhen. Foto: HZB/M. Siebenbürger 28.05.2013

    Glasklare Methode, um Glas von Flüssigkeit zu unterscheiden

    Viele feste Materialien werden aus der Schmelze heraus produziert. Je nachdem wie rasch die Abkühlung verläuft, bauen sich dabei innere Spannung auf. Ein Beispiel sind die Prinz-Rupert-Tropfen oder Bologneser Tränen: Ihr dickes Ende hält sogar Hammerschlägen stand,  während schon ein leichter Druck am dünnen Ende die gesamte Träne zerspringen lässt. Auch die Eigenschaften von Sicherheitsglas und Gorillaglas werden durch innere Vorspannungen bestimmt. Doch bislang war kaum verstanden, welche Besonderheiten der Glaszustand im Vergleich zu einer zähen Schmelze aufweist. Mit einem überraschend einfachen Modell hat nun eine große Kooperation aus mehreren Forschungsteams aus Deutschland und Kreta erklären können, was Glas und Schmelze voneinander unterscheidet. [...].

  • Foto: Für das Forschungsinstitut IRESEN werden neue Gebäude errichtet. Foto: IRESEN23.05.2013

    HZB-Forscher Ahmed Ennaoui in den Vorsitz von IRESEN gewählt

    Marokko liegt im Sonnengürtel der Erde, nutzt bislang aber noch hauptsächlich importierte fossile Brennstoffe, um den Strombedarf zu decken. Doch das Land will die Forschung zu Solarenergie verstärken. Eine wichtige Rolle dabei wird das Institut IRESEN (Institut de Recherche en Energie Solaire et Energies Nouvelles) spielen, das als staatlicher Projektträger eine Forschungslandschaft in Marokko aufbauen und Industrie- und Grundlagenforschung miteinander verknüpfen soll. Nun wurde der erfahrene HZB-Solarexperte Prof. Dr. Ahmed Ennaoui in den Vorsitz des wissenschaftlichen Rats der Forschungseinrichtung IRESEN gewählt.

    [...].

  • Julia Vogt aus der Gruppe SRF Wissenschaft (G-ISRF) erhielt für ihr Poster über die systematische Verdrängung von magnetischen Flusslinien aus supraleitendem Niob auf der 4. IPAC den Posterpreis. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Yichao Mo (UMD, College Park, Maryland). Die beiden hatten sich unter mehr als 110 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Foto: IPAC21.05.2013

    Posterpreis auf Internationaler Teilchenbeschleunigerkonferenz an Julia Vogt

    Vom 12. bis 17. Mai tagte in Shanghai, China, die 4. Internationale Konferenz für Teilchenbeschleuniger (International Particle Accelerator Conference, IPAC13). Rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt hatten sich versammelt, um sich über Fortschritte bei Lichtquellen und Teilchenbeschleunigern auszutauschen. Besonderes Gewicht legten die Organisatoren auf die Postersession, auf der Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten vorstellen konnten. Dabei erhielt die HZB-Doktorandin Julia Vogt aus dem Institut SRF Wissenschaft und Technologie (G-ISRF) einen Preis für das beste Poster.

    HZB-Experten waren auch im Vortragsprogramm sehr gut vertreten.  „Unsere Kollegen halten auf der IPAC13 drei Vorträge“, sagt Prof. Dr. Andreas Jankowiak, der das Institut Beschleunigerphysik des HZB leitet. „Damit sind wir das deutsche Labor mit den meisten Vorträgen. Und aus Europa ist nur das CERN stärker vertreten als wir. Wir liegen gleichauf mit den anderen großen internationalen Laboren." [...].

  • Magnetinseln: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von einem regelmäßig angeordneten quadratischen Gitter aus magnetischen Inseln. Die Inseln stellten die Forscher mit Elektronenstrahllithographie her. © modifiziert nach / modified from Physical Review Letters16.05.2013

    Physiker lassen erstmals magnetische Dipole auf der Nanoskala wechselwirken

    Ergebnisse sind interessant für zukünftige Festplatten

    Wie sich winzige Inseln aus magnetischem Material anordnen, wenn man sie in ein regelmäßiges Gitter sortiert, haben Physiker der Ruhr-Universität Bochum (RUB) durch Messungen an BESSY II herausgefunden. Anders als erwartet richteten sich die Nord- und Südpole der Magnetinseln nicht in einem Zickzack-Muster, sondern in Ketten aus. „Das Verständnis der treibenden Wechselwirkungen ist von hohem technischen Interesse für zukünftige Festplatten, die aus kleinen Magnetinseln bestehen werden“, sagt Prof. Dr. Hartmut Zabel von der RUB. Gemeinsam mit Dr. Akin Ünal,  Dr. Sergio Valencia und Dr. Florian Kronast vom Helmholtz-Zentrum Berlin berichten die Bochumer Forscher in der Zeitschrift „Physical Review Letters“ über ihre Ergebnisse.

    Die vollständige Info lesen Sie in der Presseinfo der RUB

      .

  • Das Deutsch-Amerikanische Team untersucht zentrale Reaktionen bei der Photosynthese an Lichtquellen wie SLAC und BESSY II. Illustration: Greg Stewart, SLAC National Accelerator Laboratory 15.05.2013

    Schnappschüsse von einem zentralen Prozess des Lebens

    Human Frontier Science Program fördert internationales Forschungsprojekt zu Photosynthese.

    Die Photosynthese zählt zu den zentralen Prozessen, die Leben ermöglichen, ist aber bisher nur grob verstanden. Mit ultrakurzen Schnappschüssen an modernen Lichtquellen wie BESSY II in Berlin und der Linac Coherent Light Source in Stanford will nun ein deutsch-amerikanisches Team die Zwischenschritte bei der komplexen katalytischen Reaktion beobachten. Dafür hat ihnen das Human Frontier Science Program nun eine Unterstützung von rund 900.000 US-Dollar für die nächsten drei Jahre zugesichert.  Zum Team gehören der HZB-Physiker Dr. Philippe Wernet, die Chemikerin Prof. Dr. Athina Zouni von der Humboldt-Universität zu  Berlin, Dr. Uwe Bergmann vom SLAC National Accelerator Laboratory und Dr. Junko Yano, Lawrence Berkeley National Laboratory, die das Projekt federführend leitet.

      [...].

  • 15.05.2013

    Zwei Humboldt-Stipendiaten forschen am HZB: In der neuen Lichtblick stellen wir Jan Heyda und Stefano Angioletti-Uberti vor

    Die Qualität des Alexander-von-Humboldt-Stipendiums ist weltweit anerkannt. Die Nachwuchswissenschaftler Stefano Angioletti-Uberti und Jan Heyda haben sich für dieses Stipendium entschieden, obwohl sie gleich mehrere Angebote für einen Forschungsaufenthalt im Ausland bekommen hatten. Beide forschen am HZB-Institut für Weiche und Funktionale Materialien bei Joachim Dzubiella. Sie interessieren sich für stimuli-responsive Polymaterialien. Wir stellen sie in der neuen Ausgabe der Lichtblick vor. [...].

  • Im Labor für Elektrochemie ziehen die Mädchen alle weiße Kittel an. Dann können sie einen Anhänger aussuchen, den sie vergolden möchten. Foto: Rebecca Richter/HZB 25.04.2013

    Girls‘ Day 2013: 95 Mädchen stürmen das Helmholtz-Zentrum Berlin

    95 junge Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren sind am Girls‘ Day, den 25. April 2013,  zum Helmholtz-Zentrum Berlin gekommen. Sowohl am Standort Wannsee als auch am Standort Adlershof hatte das HZB-Schülerlabor viele Wissenschaftlerinnen und Mitarbeiter dafür gewinnen können, die Mädchen in kleinen Gruppen zu betreuen und ihnen einen Eindruck von ihrer Arbeit zu vermitteln. [...].

  • <p>Teilnehmer am Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts &bdquo;New states of matter and their excitations&ldquo;</p>23.04.2013

    Forschung für Quantencomputer

    An der Freien Universität hat am Montag, den 22. April, der dreitägige Kick-off-Workshop des Helmholtz-Virtuellen-Instituts „New states of matter and their excitations“ begonnen. In dem vom HZB unter der Leitung von Prof. Alan Tennant koordinierten Institut geht es um das kollektive Verhalten und neue Phasen der Materie.

    Die Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Brigitta Schütt, freute sich bei der Auftaktveranstaltung darüber, dass der Workshop für diese wichtige Kooperation - an der auch das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden, die Technische Universität Dresden, die Universität Göttingen und die Technische Universität Dortmund beteiligt sind - in Dahlem stattfindet. Sie betonte, dass sich die Stärke der Forschungsregion Berlin aus der Leistungsfähigkeit der wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort und ihrer großen Kooperationsbereitschaft speise. [...].

  • 12.04.2013

    Materialforschung mit ultrahochempfindlicher Spektroskopie

    Neues Labor zur Erforschung biologischer Zellen und Solarzellen des Helmholtz-Zentrums Berlin und der Freien Universität Berlin in Adlershof eröffnet

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und die Freie Universität haben am Donnerstag ein neues Labor zur Erforschung von Materialien mithilfe der Elektronenspinresonanz (Electron Paramagentic Resonance, kurz EPR) eröffnet. Ziel des in Kooperation beider Institutionen betriebenen „Berlin Joint EPR Laboratory“ (BeJEL) ist es, EPR-basierte Methoden zu entwickeln, mit denen beispielsweise neue Materialien für Dünnschichtsolarzellen oder andere Anwendungen in der Photovoltaik sowie biologische Systeme untersucht werden können. [...].

  • <p>D&uuml;nnschicht-Solarzellen - hier so genannte CIGS-Zellen - haben ein gro&szlig;es Entwicklungspotenzial. In den letzten Jahren erzielen Forscher immer wieder neue Wirkungsgradrekorde.</p>05.04.2013

    In der Dünnschicht-Photovoltaik liegt enormes Potenzial - Experten für Dünnschichtsolarzellen treffen sich vom 16. bis 18. April auf der „Photovoltaics Thin-Film Week“ in Berlin

    Die Krise in der Solarbranche ist noch nicht durchgestanden. Chinesische Unternehmen dominieren mit Billigpreisen den Markt für Solarmodule, aber auch in Asien können viele Unternehmen dem Wettbewerbsdruck nicht standhalten. Einen Wettbewerbsvorteil können hiesige Solarfirmen nur durch Technologievorsprung und konsequente Innovationen erreichen. Die Dünnschicht-Photovoltaik bietet ein großes, längst noch nicht ausgeschöpftes Potenzial für kostengünstige und leistungsfähige Solarmodule. Vom 16. bis 18. April treffen sich in Berlin Experten aus aller Welt bei der „Photovotaics Thinfilm-Week“. Forscher und Fachleute aus der Industrie tauschen sich über neuste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung der Dünnschichtphotovoltaik aus und beraten über notwendige politische Rahmenbedingungen. [...].

  • Ein ultraschneller Spinstrom führt zur Emission elektromagnetischer Wellen im Terahertz-Bereich. Grafik: H. D. Wöhrle/Universität Göttingen01.04.2013

    Ultraschnelle Spin-Manipulation bei Terahertz-Frequenzen

    Ein internationales Team hat einen Weg entdeckt, um Spins in einer bislang unerreichten Geschwindigkeit zu steuern. Dies ist für Datenverarbeitung und –Speicherung interessant. Sie nutzten dafür Femtosekunden-Laserpulse über einen weiten Energiebereich bis zu Terahertz-Frequenzen. An der Arbeit waren Forscher vom Fritz-Haber-Institut, der Universitäten Göttingen und Uppsala sowie vom Forschungszentrum Jülich und Helmholtz-Zentrum Berlin beteiligt; ihre Ergebnisse sind nun in der Online-Ausgabe von Nature Nanotechnology publiziert. [...].

  • 27.03.2013

    Konferenz für Dünnschicht-Photovoltaik vom 16. bis 18. April 2013 in Berlin

    Zum nunmehr fünften Mal findet in Berlin die " Photovoltaics Thinfilm Week" statt. Im Zentrum steht ein wissenschaftlicher Workshop, in dem renommierte Experten über neueste Ergebnisse aus der Erforschung von CIGS-Solarzellen und deren Anwendungsmöglichkeiten berichten. Welchen Beitrag die Dünnschicht-Photovoltaik zur Energiewende leisten kann, wird im Industrieforum diskutiert. Die Thinfilm-Week hat sich in der Solarbranche als unerlässliches Forum zum Austausch und Technologietransfer etabliert. Organisiert wird die Veranstaltung von Solarpraxis, dem Berliner Kompetenzzentrum für Photovoltaik - PVcomB - und dem Helmholtz-Zentrum Berlin. Weitere Informationen und Registrierung. [...].

  • <p>Bild: HZB / Uni Paderborn</p>27.03.2013

    Magnetischer Fingerabdruck von Grenzflächendefekten im Photostrom von Siliziumsolarzellen gefunden

    HZB-Physiker haben mit einer hochempfindlichen Messmethode an Heterokontakt-Siliziumsolarzellen erstmals wichtige Defektzustände direkt nachgewiesen, denen man schon lange auf der Spur war. Unterstützt durch Computersimulationen, die an der Universität Paderborn erstellt wurden, konnten sie nun die Natur dieser Defekte mit atomarer Genauigkeit bestimmen. Die Defekte lagern sich genau an der Grenze zwischen dem Siliziumwafer und der nur wenige Nanometer dünnen Schicht aus amorphem Silizium an. [...].

  • 26.03.2013

    Mit Mathematik die Sonne besser nutzen - das Virtuelle Institut „Mikrostruktur-Kontrolle für Solarzellen“ am HZB schafft breites Expertennetzwerk

    Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) koordiniert seit kurzem ein Virtuelles Institut, das sich intensiv und mit einem breit angelegten Forschungsansatz modernen Solarzellen widmet. Es ist ein Schulterschluss von Forschern aus verschiedenen Forschungsdisziplinen, um die Grundlage für noch leistungsfähigere Solarzellen zu legen. Die Wissenschaftler wollen die komplexe Mikrostruktur polykristalliner Absorberschichten in Dünnschichtsolarzellen untersuchen und verstehen lernen. Wichtiger Partner im Netzwerk ist auch das DFG-Forschungszentrum „MATHEON“, in dem die Professoren Barbara Wagner (TU Berlin) und Ralf Kornhuber (FU Berlin) arbeiten. Ihre Aufgabe im Virtuellen Institut ist es, das Wachstum von Mikrostrukturen theoretisch zu modellieren und zu simulieren. [...].

  • <p>Julian Petrasch, 21 Jahre, bei der Pr&auml;sentation seiner Ergebnisse.</p>26.03.2013

    Über den Wolken: Messdaten aus der Stratosphäre mit Wetterballons gewinnen

    Julian Petrasch bekommt ersten Preis beim Berliner Jugend-forscht-Landeswettbewerb.
    Der Informatik-Student Julian Petrasch siegte beim Berliner Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften – und hat damit auch gleich den Fahrschein für den bundesweiten Ausscheid im Mai in Leverkusen in der Tasche. Das Schülerlabor des HZB hat Julian Petrasch, 21 Jahre, unter anderem bei der Materialbeschaffung und Präsentation seiner Arbeit unterstützt. Der Jungforscher stellte beim Wettbewerb eine alternative Methode vor, um Daten aus der Stratosphäre zu gewinnen. [...].

  • Graphik: Gregory Stewart at SLAC National Accelerator Laboratory15.03.2013

    Chemische Reaktion am Katalysator in Echtzeit beobachtet

    Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat am Freie-Elektronenlaser LCLS in Stanford erstmals in Echtzeit beobachtet, wie sich Kohlenmonoxid-Gas an der Oberfläche eines Katalysators genau verhält. Dabei wird ein Teil der CO-Moleküle offenbar dicht über der Oberfläche schwach gebunden. Damit können sich die Moleküle zwar nicht entfernen, bleiben aber parallel zur Oberfläche beweglich, so dass sie möglicherweise mit weiteren Reaktionspartnern reagieren können. Die Forscher  konnten damit einen Teilschritt einer elementar wichtigen Reaktion aufklären. [...].

  • <p>Die Kurven zeigen, wie sich mit zunehmender Dotierung in der halbleitenden Schicht das Transistorverhalten drastisch verbessert. Als Ursache machten die Forscher die Bildung leitf&auml;higer Perkolationspfade aus, die den Transport von Ladungen entlang des Transistorkanals erm&ouml;glichen.</p>13.03.2013

    Schwache Dotierung verbessert polymerbasierte Feldeffekttransistoren

    In der organischen Elektronik haben sich Mischsysteme, in denen halbleitende Makromoleküle in einer isolierenden Polymermatrix eingebettet sind, als besonders geeignet für die Herstellung von  Transistoren erwiesen. Bislang waren die Gründe dafür nicht genau bekannt. Nun konnten Wissenschaftler aus mehreren Forschungseinrichtungen die komplexe Morphologie dieser Mischsysteme aufklären und damit die elektronischen Eigenschaften erklären. [...].

  • 09.03.2013

    Kathrin Lange erhält Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis 2012

    Dr. Kathrin Maria Lange erhält für ihre am HZB angefertigte Dissertation den Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis 2012. Der mit 2500,- Euro dotierte Preis wird von der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft zu Großbothen e.V., der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie und der Gesellschaft Deutscher Chemiker verliehen. Die Preisverleihung findet am 9. März in Großbothen bei Leipzig statt, dem Arbeitsort des Nobelpreisträgers für Chemie 1909, Wilhelm Ostwald. [...].

  • 28.02.2013

    Internationale Sommerschule Quantsol vermittelt Grundlagen der Photovoltaik und solaren Energieumwandlung

    Bereits zum sechsten Mal sind angehende Solarforscher zur internationalen Photovoltaik-Sommerschule (International Summer School on Photovoltaics and New Concepts of Quantum Solar Energy Conversion – Quantsol) eingeladen. Sie findet vom 8. bis 15. September 2013 im österreichischen Hirschegg statt. Das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Technische Universität Ilmenau organisieren gemeinsamen diese Sommerschule. Interessierte können sich bis zum 26. Mai 2013 bewerben. [...].

  • <p>Uwe M&uuml;ller und Thomas Frederking (v.li.) durchtrennen das Band. Der neue Detektor ist nun einsatzbereit.</p>27.02.2013

    Proteinstrukturen besser erforschen

    Feierlich eingeweiht: Der neue Pilatus-Detektor für die Kristallographie ist nun einsatzbereit

    Am Montag, dem 25. Februar wurde der neue Pilatus 6M-Detektor am HZB eingeweiht, der an der MX-Beamline BL14.1 für noch bessere Ergebnisse sorgen wird. Thomas Frederking, kaufmännischer Geschäftsführer am HZB, und Dr. Uwe Müller, Leiter der HZB-Arbeitsgruppe Kristallographie“, zerschnitten gemeinsam das rote Band und übergaben damit den neuen Detektor in den Dienst der Wissenschaft. Entwickelt und gefertigt wurde das neue Gerät von der Schweizer Firma Dectris. Das HZB investierte 1, 2 Millionen Euro in dieses Projekt. [...].

  • 25.02.2013

    HZB-Zeitung "lichtblick" erschienen

    Forscherinnen und Forscher aus dem HZB versuchen, die Herausforderungen der Energieversorgung zu meistern. Sie entwicklen Solarzellen der nächsten Generation und neuartige Materialien für solare Brennstoffe. Verstärkung bekommen sie nun durch ein neu gegründetes HZB-Institut, das von Dr. Silke Christiansen geleitet wird. Im Gespräch verrät sie, wie sie an Naturwissenschaften gekommen ist. Nanopartikel gewinnen bei der Energieforschung zunehmend an Bedeutung. Mit einer besonderen Methode, der Kleinwinkelstreuung mit Röntgenstrahlung, erhalten Forscher besonders aufschlussreiche Einblicke in Materialien. Wie das geht, stellen wir Ihnen vor. Weitere Themen sind unter anderem, wie sich Graphen auf Nickelschichten verhält und welche Ideen Forscher für die Weiterentwicklung des Elektronenspeicherrings BESSY II haben. Hier finden Sie die elektronische Ausgabe: pdf [...].

  • Aus der Lösung bilden sich im Polymer-Netz um den Polystyrol-Kern (PS) auch bei Raumtemperatur kristalline Nanopartikel aus Titandioxid mit Durchmessern von ca 6 Nanometern.21.02.2013

    Nanoreaktor mit Titandioxid

    Synthese von „Polymeren Nanoreaktoren“  gelingt nun bei Raumtemperatur - Die Nanopartikel sind kristallin und gleichmäßig in dem Polymer-Netzwerk verteilt, zeigen Untersuchungen an BESSY II

    Kleine Partikel aus Titandioxid werden in alltäglichen Produkten wie Wandfarbe, Zahnpasta oder Sonnencreme genutzt, sie reflektieren das Licht oder wirken als Scheuermittel. Doch mit abnehmender Partikelgröße verändern sich ihre Eigenschaften, so dass kristalline Titandioxid-Nanopartikel auch als Katalysatoren wirken: Angeregt durch den UV-Anteil im Sonnenlicht zersetzen sie Schadstoffe oder ermöglichen andere gewünschte Reaktionen. 

    Chemiker um Dr. Katja Henzler vom Helmholtz-Zentrum Berlin haben nun einen Syntheseweg entwickelt, um solche Nanopartikel bei Raumtemperatur in einem Netz aus Polymeren zu erzeugen. Mit Untersuchungen an der Berliner Synchrotronstrahlenquelle BESSY II haben sie nachgewiesen, dass die Nanoteilchen dabei kristallin sind. Damit haben sie einen wesentlichen Fortschritt bei der Synthese von so genannten „Polymeren Nanoreaktoren“ erreicht, denn bislang mussten die Nanopartikel hoch erhitzt werden, um sie zum Auskristallisieren zu bringen.

    [...].

  • Über ihre „Sauerstoff-Ausleger“ nehmen die untersuchten organischen Verbindungen Kontakt zu den Atomen der Metalloberfläche auf. Dadurch verändern sich ihre elektronischen Eigenschaften. </br>Bild: Georg Heimel/HU Berlin18.02.2013

    Organische Elektronik: Wie der Kontakt zwischen Kohlenstoffverbindungen und Metall gelingt

    „Organische Elektronik“ steckt schon heute im Display von Smart-Phones und verspricht auch in Zukunft interessante Produkte, zum Beispiel biegsame Leuchtfolien, die Glühbirnen ersetzen sollen, oder Solarzellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Ein Problem besteht dabei stets darin, die aktive organische Schicht gut mit Metallkontakten zu verbinden. Auch für diese Aufgabe werden oft organische Moleküle eingesetzt. Allerdings war es bisher nicht möglich, genau vorherzusagen, welche Moleküle diese Aufgabe auch erfüllen. Sie mussten daher im Wesentlichen durch Ausprobieren identifiziert werden. Nun hat ein internationales Team von Wissenschaftlern um Dr. Georg Heimel und Prof. Dr. Norbert Koch vom HZB und der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden, was diese Moleküle miteinander gemeinsam haben. Ihre Ergebnisse könnten es ermöglichen, die Kontaktschichten zwischen Metallelektroden und aktivem Material in organischen Bauelementen gezielter zu verbessern. [...].

  • Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Nanodrähten aus Silber mit Durchmessern von 0,1 Mikrometern und Längen zwischen 5 und 10 Mikrometern. Bild: ACS Nano 3: 1767-177429.01.2013

    Neue Lösungen für transparente Kontaktelektroden

    Transparente Kontaktelektroden werden heute überall eingesetzt, in Flachbildschirmen, Solar-Modulen oder in den neuen organischen Leuchtdioden-Anzeigen. In der Regel bestehen sie aus Metalloxiden wie In2O3, SnO2, ZnO and TiO2. Doch da Rohstoffe wie Indium immer teurer werden, suchen Forscher nach alternativen Lösungen. Dr. Klaus Ellmer, Wissenschaftler am HZB, hat in einem Übersichtsartikel im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Photonics Vor- und Nachteile von etablierten und neuen Materialien für solche Kontaktelektroden ausgeleuchtet. [...].

  • 28.01.2013

    Schnelle Entmagnetisierung durch Spintransport

    Dass ein ultrakurzer Laserpuls eine ferromagnetische Schicht im Nu entmagnetisieren kann, ist seit etwa 1996 bekannt. Doch wie diese Entmagnetisierung funktioniert, ist noch nicht verstanden. Nun haben die Physikerin Dr. Andrea Eschenlohr und ihre Kollegen vom Helmholtz-Zentrum Berlin und der Universität Uppsala in Schweden gezeigt, dass es offenbar nicht der Lichtpuls selbst ist, der die Entmagnetisierung bewirkt. [...].

  • 21.01.2013

    Prof. Tuller vom MIT wird mit Helmholtz International Fellow Award ausgezeichnet

    Herausragender Experte für Festkörperelektrochemie kommt zu Forschungszwecken an das Helmholtz-Zentrum Berlin
    Die Helmholtz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. Harry L. Tuller für seine wissenschaftliche Leistungen mit dem Helmholtz International Fellow Award ausgezeichnet. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und beinhaltet  gleichzeitig eine Einladung zu einem längeren Forschungsaufenthalt an das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Diesen wird Prof. Tuller am Institut für Solare Brennstoffe verbringen. Ziel dieses Austausches ist es, von der Expertise des international hoch angesehenen Forschers auf dem Gebiet der Festkörperelektrochemie zu profitieren und gemeinsame Kompetenzen zu bündeln. [...].

  • 17.01.2013

    Vernissage mit den prämierten Fotos des "HZB-Photowalk"

    Am Freitag, dem 18. Januar um 15 Uhr lädt das HZB herzlich zur Vernissage der Ausstellung "HZB Science Photowalk - Augenblicke" ein. Im Sommer 2012 haben Hobbyfotografen bei einem Fotospaziergang durch die Labore und den Elektronenspeicherring BESSY II abwechslungsreiche, teilweise spektakuläre Eindrücke mit ihren Kameras einfangen. Mehr als 400 Momentaufnahmen sind dabei entstanden. Die besten 20 Motive wurden von einer Jury und von den HZB-Beschäftigten ausgewählt. Daraus ist eine Wanderausstellung entstanden, die ab 18. Januar erstmalig in den Fluren des BESSY-Bürogebäudes zu sehen ist. Bei der Eröffnung haben Sie auch Gelegenheit, sich mit den Hobbyfotografen und Jury-Mitglieder auszutauschen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.  [...].

  • Die Forscher haben in einer Computersimulation Bewegungen <br />und Kräfte zwischen Wassermolekülen (kleine, rot-weiße „Dipole“) <br />, runden Liganden (grün) und einer wasserabstoßenden Hohlform<br /> in einem Proteinmolekül berechnet. 16.01.2013

    Schloss-Schlüssel-Passung wird durch Wasserfluktuationen moderiert

    HZB-Forscher zeigen, dass Wasser beim Transport von pharmazeutischen Wirkstoffen mehr ist als nur ein Lösungsmittel

    Ohne Wasser gibt es kein Leben; fast alle biologischen Prozesse in den Zellen funktionieren nur in wässriger Lösung. Dabei wandern in der Regel kleine Moleküle (Liganden genannt) wie „Schlüssel“ in die passenden „Schlösser“, die sie in größeren Eiweißmolekülen finden und docken dort an. Dieser Vorgang löst dann Signale oder auch die Produktion von Stoffen aus. Doch welche Rolle das Vorhandensein von Wasser  dabei spielt, war bisher unklar. Ist es nur ein passives Transportmedium oder hat es noch andere Funktionen? Diese Frage haben Physiker um Prof. Dr. Joachim Dzubiella (HZB und HU Berlin) nun mit Hilfe von Computersimulationen für ein Modellsystem untersucht: Dabei zeigte sich, dass Wasser durch subtile Wechselwirkungen mit der Geometrie und den Oberflächen der Moleküle die Anbindungsgeschwindigkeit aktiv beeinflussen kann.  Diese Erkenntnis ist neu und könnte für die gezielte Entwicklung von pharmazeutischen Wirkstoffen interessant sein. [...].

  • 10.01.2013

    PD Dr. Silke Christiansen verstärkt Energieforschung

    Die Werkstoffwissenschaftlerin PD Dr. Silke Christiansen leitet ab Januar 2013 am Helmholtz-Zentrum Berlin das neue Institut „Nanoarchitekturen für die Energiewandlung“. Für den Aufbau des Instituts steht Frau Christiansen eine zusätzliche Finanzierung durch die Helmholtz-Rekrutierungsinitiative von 600.000 Euro pro Jahr über fünf Jahre zur Verfügung. Damit baut das HZB die Kompetenz im Bereich der Solarenergieforschung weiter aus. [...].

  • Prof. Dr. Klaus Lips07.01.2013

    Klaus Lips ist Professor an der Freien Universität Berlin

    Prof. Dr. Klaus Lips hat den Ruf auf die W2-Professur „Analytik für die Photovoltaik“ am Fachbereich Physik der Freien Universität Berlin angenommen und wurde im Dezember 2012 offiziell ernannt. Gleichzeitig ist Klaus Lips wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsprojekts „EMIL“ am Helmholtz-Zentrum Berlin und wird in den nächsten Jahren am Elektronenspeicherring BESSY II ein einzigartiges Experimentierlabors für die in-situ Analytik von Dünnschichtsolarzellen aufbauen.  [...].